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Flaneursalon im Fluss

 
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# 2884 | 21.10.2017 11:10:15 | Michael Becker schrieb:
Flaneursalon im Club Four 42,
Fantastisch, tagesaktuelle Lieder und Geschichten bis hin zur bleiernen Vorzeit, dazu die schöne Athmosphäre im Untertürkheimer Untergrund. Vielen Dank für den rundum tollen Abend, bis zm nächsten Flanerusalon.....Gruß Michael
Joe:Herzlichen Dank ... und bis bald!

# 2883 | 21.10.2017 10:33:40 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Stahl. Oder doch lieber Hölderlin. (Bevor es richtig losgeht: Heißt heute eigentlich noch einer Hölderlin, hierorts? Kann eigentlich gar nicht sein. Das ist ein solch unverschämt poetisch-musikalischer Name, das er sich in das Schwäbisch-Segglhafte nun überhaupt nicht fügen mag. Eine Verirrung. Vermute ich.)

Stahl also und Hölderlin. Stahl, der Gedanke (siehe unten),
sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

liegt nahe, da heute doch Röchling kommt (Röchling. Auch so ein Name)! Wobei das mit dem Stahl auch schon längst Essig ist. Weltkulturerbe und so. Demnächst, so höre ich, wird die gesamte Regionalliga zum Weltkulturerbe erklärt. Dann hat das Elend ein Ende, und der Japaner zahlt Eintritt. Aber ich schweife ab. Gedankenvoll und tatenarm sei der Deutsche als solcher, weiß Hölderlin, und wer wüsste zumindest letzteres besser als wir letzten, die blau sind. Und über das mit den Gedanken reden wir nochmal, das kann, wenn wir unsere Darbietungen stumm leidend betrachten, so nicht stimmen. Zwar war Hölderlin garantiert ein Blauer („In lieblicher Bläue blühet…“). Aber das konnte nicht mal er ahnen. Der Stahl also ist im Eimer, mit den Gedanken ist nix los und und die Taten aufm Platz sind arm, wie je sie waren. Will heißen: Uns erwartet ein wunderbarer Herbsttag („golden“, wie man so sagt) auf der geliebten Waldau. Kann es Schöneres geben als einen Untergang im Blätterleuchten?
Kommen, sehen, staunen Sie selbst! Taten werden ansonsten nicht erwartet, Gedanken brauchen Sie auch keine zu verschwenden und der Stahl, den es nicht mehr gibt, rutscht uns eh den Buckel runter. Ein schönes Bier. Und eine Wurst. Wir sind glücklich. Wir sind bescheiden. Wir sind ganz bei uns.

Stuttgarter Kickers vs. Röchling Völklingen
21.10.17, 14 Uhr
Kickersplatz auf der Waldau

Und hier wird dazu gefiedelt:
https://tinyurl.com/ycehztun
Joe:Kickers Röchelnd vs. Röchling Völklingen

# 2882 | 09.10.2017 23:50:07 | Stuttgarter Demobürger schrieb:
# 2879
zu o.g.
Laterne, Laterne, der Mond scheint ohne Sterne.
Die Buchstaben im Zeitungsland sind uns alle wohlbekannt.
Der Schreiber ist sehr talentiert, da es viele interessiert.
Und deshalb lesen viele hier, genießend auch so ein zwei Bier.
Nicht auf dem Wasen sondern nur, am Thekenplatz der Tastatur.
Und viele Tage klingt es noch, der Flaneur lebe ziemlich hoch.

# 2881 | 09.10.2017 11:16:39 | rebstock schrieb:
"Was heißt schon „Heimat“. Ich war auch noch nie in Kiel oder Kerpen, nicht mal in Bissingen und Bonlanden." Hätten wir das gewußt, hätten wir den Bauer eingeladen und mitgenommen zu den Pokalspielen der Kickers. Astreine Ausflüge waren das in die Heimat (naja). Pures Fußballerlebnis mit Kaffee und Kuchen von Spielerfrauen, dazu hautnaher Kick, gemütlich zuschauend, am Geländer lehnend.
Joe:Nicht der Mühe wert. Bekommst du auch in Untertürkheim - und die Spiele sind nicht schlechter.

# 2880 | 09.10.2017 11:11:20 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
„Die Freuden der Pflicht“: Man sollte mal wieder die „Deutschstunde“ lesen (misstrauen Sie allen Sätzen, die mit „man sollte“ beginnen!). Gleichwohl: Die Auguren tippen heute für Degerloch, 20 Uhr, auf 13 Grad Celsius und 1020, 4 hPA. Beachten Sie jedoch,

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

dass sich die Temperaturen auf dem Kickersplatz derzeit generell dauerhaft auf Frostniveau bewegen und ein angenehmer Luftdruck nicht mit Ihren Blutdruckwerten zu verwechseln ist. Die geraten auf der Waldau derzeit zuverlässig in den dunkelroten (sic!) Bereich, wenn ich auch verbissen entschlossen bin, die Sache souverän und gelassen anzugehen, wie das meine Art ist. Verdammt noch mal.

Immerhin: wie an anderer Stelle bereits annonciert, dürften auch diesmal wieder die Liebhaber des regelmäßigen Gegentors (Stücker drei sind abonniert, gerne nach eigener Führung) auf ihre Kosten kommen. In masochistischer Hinsicht wird der Spaßfaktor zweifellos enorm sein; hinzu kommt, dass Sie vor 23 Uhr eh nicht ins Bett kommen (selbst da vorausgesetzt, Sie wohnen um die Ecke), so dass Ihnen die Blutdruckwerte den Schlaf nicht werden rauben können. Beste Aussichten – wir sehen uns! Es wird wunderbar. Wie immer: SV Stuttgarter Kickers vs. KSV Hessen Kassel
09. 10, 20:15, Kickersplatz auf der Waldau
Joe:Die Aussichten auf dem Kickersplatz sind immer so lange bestens, bis die Mannschaft auf- und einläuft.

# 2879 | 05.10.2017 21:21:55 | Stuttgarter Demobürger schrieb:
Donnerstag, 05. Oktober 2017, 1856. Depesche

Da ist der Flaneur in "meiner Heimat" unterwegs und ich versäume den Saunagang oder den Spaziergang zur passenden Zeit. Gern hätte ich ihn ein bißchen ins Gespräch gebeten. Thema: Gott und die Welt. Oder nur die Welt ist auch genug.
Aber schön wie er die Gegend beschrieb, meisterlich eben. Einfach danke.
Joe:Leider stiefle ich immer ohne vorherige Anmeldung herum - und oft weiß ich morgens selbst noch nicht, wo ich mittags lande.Beim nächsten Mal werde ich laut singen: Laterne, Laterne, meine Heimat sind die Sterne oder so.

# 2878 | 05.10.2017 20:13:00 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2877 / J.B.

Und schon in 122 Jahren ist es wieder soweit: Cickers Stoeckach... da soll sich Cannstatt schon mal warm anziehen...

# 2877 | 04.10.2017 17:12:49 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2876

Sehr geehrter Herr Eyberg,

der Tagesausflug ist fix notiert! Vielleicht ließe sich ja auch noch eine kleine Verkaufsveranstaltung integrieren, Rheumadeckenverkauf zum Beispiel oder auch Antidepressiva, kleines Bier im Ausflusgspreis inbegriffen?

Denn für die Freunde des gepflegten und regelmäßigen Gegentors könnte sich hier doch schon am kommenden Montag eine wunderbare Gelegenheit zur Stöckach-Erkundung bieten. Da spielen die Stuttgarter Kickers gegen Hessen Kassel und zwar, aus fernsehtechnischen Gründen (!), erst um 20.15 Uhr.
Zeit genug für ein erstes Reinschnuppern in den Stöckach, eine wunderbare Gelegenheit, sich mit einschlägigen Pillen zu versorgen!
Joe:Damit eins klar ist: Die Stuttgarter Kickers haben vor ihrem Umzug auf die Waldau am Stöckach gespielt. Erst 112 Jahre her.

# 2876 | 04.10.2017 07:31:40 | Joachim Eyberg schrieb:
Ausflug zum Stöckach
Allen Salonlesern, die in den Modestadtteilen Stuttgart-Süd oder -West oder anderswo wohnen, möchte ich einen Tagesausflug zum Stöckach empfehlen, nachdem zuletzt im Kiosk und WC, vormals Trinkhalle, ein Hamburgergeschäft eröffnet hat. An der Stadtbahnhaltestelle finden sich zahlreiche Fahrgäste mit grimmiger Entschlossenheit oder in freudiger Erwartung auf eine der zahlreichen Stadtbahnlinien, während staubglänzende Limousinen vom Stuttgarter Osten durch die Hackstraße herabströmen und sich harmonisch und allerliebst mit den quirligen Verkehrsströmen von Cannstatt und der Innenstadt vereinen. Alteingesessene Metzger, Bäcker und zahlreiche Restaurants erfreuen tagsüber den Gast, abends lockt die Bar/Lounge John Doe mit einem Flair von New York und Istanbul und am Horizont grüßt das Bonnie & Clyde. Vom benachbarten Gebäude des Gymnasiums schauen steinerne Eulen herab und der Schlosspark ist fußläufig zu erreichen.
Joe:Besten Dank für den Tipp ... schwer in Mode ist allerdings seit Jahren der Osten.

# 2875 | 02.10.2017 22:00:48 | Walter Steiger schrieb:
Rede, 30.09.2017

Nach Jahren der von den Herren Rech und Gall angeordneten und noch immer nicht beendeten unverfrorenen Permanent-Bespitzelung der Bewegung "Wehret den Wolfgängen!", möchte man dem aktuellen Innenminister-Darsteller und seinen Spitzenbeamten "Wehret den Anfängen!" zurufen und ersatzweise den entschiedenen Fokus-Schwenk scharf nach rechts zur "A"-Partei anraten, die im Bund schon genauso stark ist, wie die von eben jenem Gall (nebst Schmid und Schmiedel) auf 12,7 % heruntergewirtschaftete SPD im Land.
Erhellend hierzu Erich Kästner, 1958: „Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat."
Joe:Besten Dank für diesen scharfen Blick auf eine Situation, die viele immer noch nicht angemessen ernst nehmen (das wichtige Kästner-Zitat habe ich übrigens seit Jahren im Computer gespeichert ...)

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