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# 2916 | 23.02.2018 10:51:58 | Rudolf Reinhardt schrieb:
#1913
Das war aber "mutig" von der Justiz, dass man dem Richard Schmid 16 Jahre nach seinem Tod wieder seinen Doktor - Titel zurück gab. Wen wundert's wenn man bedenkt, dass nach dem Krieg die Nazi - Justiz nie zur Rechenschaft gezogen wurde und oft in den neuen Staat, die BRD, übernommen wurde. Verzögerungstaktik bis alle Verantwortlichen eines natürlichen Todes gestorben sind ist auch heute noch ein Kennzeichenn der Justiz, siehe z. B. das Massaker deutscher Soldaten in dem Dorf Sant'Anna di Stazzema / Italien

# 2915 | 19.02.2018 10:42:34 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2914

Lieber Wilfried,

woran eben einmal mehr hervorragend ersichtlich wird, dass sich eine solide Bildung und profundes Wissen einfach früher oder später souverän auszahlt, und wenn das dann noch in Form stets begehrenswerten Freibiers erfolgt, ist das ein schöner und gerechter Lohn für 25 Jahre höchster Konzentration, mentaler Last und kognitiver Mühsal!

Die 53. Minute vor Anpfiff hat mich bereits an der Theke bei „Fernando“ gesehen, wo mich, immer noch rechtschaffen vom Kopf her tropfend ob der schmählich-schneelichen Überraschung, dann auch die Kunde von der Absage ereilte. Machte nix, haben wir immerhin schon mal nicht verloren. Habe ich halt noch eins geordert und mich wieder getrollt. Kommenden Samstag ist ja schon wieder Auswärtsspiel zu Hause!

# 2914 | 17.02.2018 13:07:05 | Wilfried Harthan schrieb:
Lieber Uwe,

deiner wie immer wohlgesetzten Einladung auf die Waldau ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Außerdem ist es jetzt ja auch schon fast zu spät. Trotzdem möchte ich nichts unversucht lassen und einen kleinen Appetitanreger aus dem Revier beisteuern.Ich war nämlich neulich zu einem Fußball-Live-Quiz von und mit Ben Redeling ins Fußballmuseum in Dortmund eingeladen. Und in der zweiten Runde kam die Frage, welcher Verein als EINZIGER gegen die Bayern eine ausgeglichene Bilanz hat. Auf der Tafel waren vier Spiele der Bayern angezeigt, der Gegner war ausgeblendet. Seit 25 Jahren hatte ich diese Ergebnisse abgespeichert und nie die Hoffnung sinken lassen, dass sich irgendwann mal irgendwer dafür interessieren könnte. Und der Moment war jetzt. Drei Punkte für die Risikofrage und am Ende gab es für unser Sieger-Team Freibier. Und wer wissen will, welcher Verein das war, der soll heute nachmittag zu den Stuttgarter Kickers auf die Waldau gehen. Aber ein bischen zackig, in 53 Minuten ist Anpfiff, so siehts aus.

# 2913 | 17.02.2018 10:17:32 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Nur 32 Punkte Rückstand auf Saarbrücken. Das ist machbar. Wir haben wahrlich schon ganz anderes gemacht. Unser Vorbild ist Pita Taufatofua, der Skilangläufer aus Tonga. Mit Tonga wiederum unterhält Deutschland einen „immerwährenden Freundschaftsvertrag“, zuletzt erneuert 1977, aber das führt jetzt wieder ganz woanders hin bzw. verwirrt und verknäuelt sich schon wieder im zweiten Satz. Es ist ein Elend, und keine Winterpause der Welt ändert etwas daran. Was soll ich tun.

Saarbrücken also. Ich habe die Geschichte bestimmt schon mal erzählt, aber wenn ich mich nicht erinnere, erinnern Sie sich vielleicht auch nicht. Kennen Sie „Wembley-Egon“ Schmitt? Das ist unser Rekordnationalspieler(!), und zwar der deutschen Amateurnationalmannschaft, die es bis Ende der 70er Jahre gab. Wembley-Egon, so genannt, weil er wohl einmal mit jener Mannschaft im heiligen Wembley auflaufen durfte, spielte in der Bundesliga (und 2. Bundesliga Süd – der entsprechende Wikipedia-Eintrag ist hier etwas irreführend) für Offenbach und eben Saarbrücken. Wie man sich das für einen „Amateur“, welchselbigen Status Wembley-Egon immer innehatte, vorzustellen hat, weiß ich auch nicht. Wird schon nicht geschadet haben.

Mitte der 70er Jahre war es demnach auch, dass der FC Saarbrücken beim ruhmreichen FC Bayern Hof spielte. Ich entsinne mich eines, aus meiner damaligen Warte, schon etwas betagteren Fans aus Saarbrücken, von der langen Fahrt aus dem Saarland offenbar, nun ja, etwas mitgenommen, der wie wir hinter dem Tor stand und 90 Minuten lang „Wembley-Egon“ zur Melodie von „Rucki zucki“ intonierte. Lieder, die man nie vergisst. Seien Sie sicher,
sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

dass Ihnen das Leben auf der Waldau auch heute Unvergessliches beschert! Bringen Sie Ihr Tagebuch gleich mit!

SV Stuttgarter Kickers vs. FC Saarbrücken
Kickersplatz auf der Waldau,
17.2., 14 Uhr

# 2912 | 12.02.2018 16:51:03 | Peter Jehle schrieb:
Zur Ihrer Rede vom 10.2.:
Man müßte auch einmal die Gewerkschaften aufrütteln, damit sie sich den Umtrieben der Rechten in den Betrieben (Daimler, BMW etc,) wie der Organisation "Zentrum Automobil" (siehe Süddeutsche vom 12.2. Seite 19)in den Weg stellt. Der Schneeball rollt !!
Joe:Keine Frage. In Stuttgart ist uns das Problem vor der eigenen Haustür durchaus bewusst, und in unserem Bündnis sind auch Gewerkschafter.

# 2911 | 29.01.2018 00:59:32 | Bernd Oehler schrieb:
@#2910: Ich mag mir nicht vorstellen, welche sexuell getönten Phantasien die Student*/I_nnen jener Berliner Hochschule angesichts der Verse des Dichters plagten – ich fürchte aber, dass sie an dem Gastro-Porno, den Joe Bauer in Depesche #1909 beschreibt, nichts auszusetzen hätten.
Macht zu viel Highspeed-WLAN vielleicht doof?
Joe:Zu meiner großen Zeit im Erregungsleben gab es nur Speed ...

# 2910 | 25.01.2018 13:20:41 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Heute endlich mal was aus der klassischen patriarchalen Kunsttradition, Sonderform lyrisch sexuelle Belästigung. Kommt mir für meinen Geschmack hier eh viel zu kurz: „avenidas/avenidas y flores/flores/flores y mujeres/avenidas/avenidas y mujeres/avenidas y flores y mujeres y/un admirador“ (Eugen Gomringer)

Zu Eugen Gomringer als Basisinformation der entsprechende Wikipedia-Eintrag, hier auch Verweise zur Konkreten Poesie (mit Vorschlägen zu hermeneutisch möglichen Ansatzpunkten) und – beispielsweise – zur Stuttgarter Schule um Reinhard Döhl. et. al.

Mahlzeit.
Joe:.

# 2909 | 20.01.2018 15:11:31 | Wilfried Harthan schrieb:
StN-Kolumne DAS LETZTE FOTO

Was für eine Kolumne! Wo sonst bekommst du solche Informationen und Anregungen? Unverzichtbar, gerade in einer Zeit, in der Antisemiten wieder anfangen, gesellschaftsfähig zu werden. Besten Dank!

# 2908 | 09.01.2018 19:30:39 | Michael schrieb:
beim nächsten Dauerlauf am Nesenbach empfehle ich eine Schleife durch die Schwälblesklinge zu laufen...........Natur in der Großstadt, sehr schön zum Joggen oder spazierengehen

https://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%A4lb lesklinge
Joe:Danke. Kleiner Tipp: mit bit.ly gekürzte Links funktionieren:
http://bit.ly/2DbuE2x

# 2907 | 05.01.2018 18:05:36 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2906

Spannende (mir, was freilich nichts heißen will, völlig unbekannte) Geschichte). Und illustre Namen (wobei mir „Erholungsheim für Revolutionäre“ zu gut gefällt!).
Stuttgart und Region waren damals wohl ein recht fruchtbarer Boden für Wandervogel, Lebensreformbewegung, Revolution. Stellvertretend nur Friedrich Wolf, Arzt in Stuttgart und Hechingen und einer der bekanntesten Dramatiker der Weimarer Republik (sowie des Exils und später der DDR). Ein bewegtes Leben. Ich habe gerade noch mal kurz bei Wikipedia nachgeblättert, unbekannt war mir bis dato der von ihm in Stuttgart 1932 gegründete „Spieltrupp Südwest“. Dem muss man mal nachgehen. Zum „Roten Winkel“ vielleicht ergänzend:

https://tinyurl.com/yav6v9qm

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