Foto: © Drauz
Flaneursalon-Piraten


Foto: © Eberhard Rapp


Foto: © Drauz
Flaneursalon im Fluss

 
Lesersalon

Lesersalon

Beiträge schreiben

1 | 2 | 3 | 4 | 5 ... Ende


# 2926 | 01.04.2018 08:19:28 | Wilfried Harthan schrieb:
@ 2925

Lieber Uwe,
nach dem gestrigen Auftritt der Schwarzgelben habe ich mir vom Osterhasen noch rasch einen Stadionspielautomaten gewünscht. Danke für die Anregung.

# 2925 | 17.03.2018 10:27:58 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Zu den vielen Dingen, mit denen ich immer angebe und von denen ich in Wahrheit natürlich keine Ahnung habe, gehört der Roman „Bonjour tristesse“ von Francoise Sagan (Cedille, typisch, auf der Tastatur nicht gefunden). Brauche ich auch nicht. Ich gehe ja zu den Kickers. Nachdem wir uns bei den Galaktischen von Schott Mainz am letzten Samstag eine moderate 1:4-Klatsche abgeholt haben, kommt also heute,

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

Hoffenheim II.
Schott. Hoffenheim II. Röchling. Oder gar – horribile dictu – Ulm. Wo sind wir gelandet. Wie kam uns dieses? Der Himmel ist trübe. Kein Blau, nirgends. „Die hinterm Tor“ müssen sich was anderes suchen, weil zwei der drei G-Blöcke zugemacht werden. Kann man ein Stadion eigentlich auch scheibchenweise mieten? Oder vielleicht nur eine Halbzeit? Mir schwebt da so eine Art Stadionspielautomat vor: Wenn wir Fans keine Lust mehr haben, werfen wir einfach keine Münzen mehr ein und das Spiel ist aus…

Macht alles nix. Die große zyklische Wende ist nah, und Sie werden einst sagen können, dass Sie am Wendepunkt dabei waren! Heute drei Punkte, und wir sind über dem (zweiten) Strich, den es so auch nur in der Regionalliga gibt. Lassen Sie sich, sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, mitreißen von ihren Leidenschaften: heute gilt’s. Denn bei uns gilt’s immer, und wer könnte das schon von sich sagen!

SV Stuttgarter Kickers vs. TSG Hoffenheim II
17.3., 14 Uhr, Kickersplatz auf der Waldau

# 2924 | 15.03.2018 18:52:32 | rebstock schrieb:
Re: 1919. Depesche/Einfalt
Brunzdumm oder zynisch, diese Aussagen und diese Politik beweisen: Die Klassengesellschaft war nie besiegt. Und wenn sie es war, feiert sie Auferstehung. Die Bourgeoisie weiß nicht, wie und von was das "Proletariat" lebt. Wie auch? Gelegenheiten, sich auch nur leibhaftig zu begegnen, gibt es kaum mehr. Und mit der Ausweitung der "Dienstleistungsgesellschaft" nimmt der Zwang, dies zu tun, rasant ab.

# 2923 | 15.03.2018 00:30:11 | Bernd Oehler schrieb:
Re: 1919. Depesche/Einfalt
Mitunter frage ich mich noch, ob es sich in Einzelfällen um Brunzdummheit oder Zynismus handelt, in der Regel darf man von Zynismus ausgehen. Bei Marie Antoinette war's womöglich andersrum, das war den aufrührerischen Franzosen dann aber auch egal. Die heutigen Herrschaften dürfen sich daher für die einstweilige Vorherrschaft der Menschenrechte bedanken, auch wenn sie diese ihrerseits dem unaufrührerischen Volk und insbesondere Flüchtlingen am liebsten sehr sparsam zukommen lassen würden. Dass man braune Schreihälse mit dem Merkel-Galgen ungestraft fuchteln lässt, zeigt wiederum, wie wenig ernsthaft von diesem Mob bedroht sich die Herrschaft sieht. Die klare Kante ist für G20-Demo-Touristen reserviert.

# 2922 | 08.03.2018 17:26:12 | ulle schrieb:
Die Büglerin im neuen Roman von Heinrich Steinfest heißt nicht Tanja sondern Tonia (Antonia). Die Lesung im Literaturhaus mit Heinrich Steinfest und Denis Scheck war genial! Grüße an alle Frauen (mit und ohne Bügeleisen)!
Joe:O sorry, das Buch hatte ich schon gelesen, bevor es erschienen war ... wird korrigiert.

# 2921 | 06.03.2018 16:12:38 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
In der Woche zwier, schaden weder ihm noch ihr“:

Da das ohnehin nicht, wie häufig - wohl fälschlich - kolportiert wird, von Martin Luther stammt, kann auch schlecht jemand beleidigt sein, wenn man den Ausspruch – überaus treffend – auf unser heutiges Heimspiel anwendet, zu dem ich Sie,

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

wie stets frohgemut und bestens gelaunt auf unser lieblichen Waldau, dieser Alm der Freude, der lustspendenden Traumoase erwarte!

Denn wenig mehr als 72 Stunden werden heute zum Anpfiff verstrichen sein, seit in ruhmreichem Spiel die Namensvetter aus Offenbach wir bezwungen... und da Saarbrücken nur einen einzigen Tabellenplatz vor Offenbach rangiert, sollte leicht ein erneuter Sieg, der zweite („zwier!“) hintereinander, uns in wonnigste Wonnen entführen, wenn nicht gar in selbige stürzen oder abstürzen lassen!
Flutlicht! Frühling in der Luft! Freudigste Erregungen!

Alt-Bundesligist Stuttgarter Kickers vs. Alt-Bundesligist FC Saarbrücken
6.3., 19 Uhr
Kickersplatz auf der Waldau

# 2920 | 03.03.2018 19:01:36 | Ralph Jäckle schrieb:
Heute grosser Fussballsport:

Stuttgarter Kickers - Kickers Offenbach 2 : 1

# 2919 | 03.03.2018 09:49:36 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@AUSFLUG

Nach dem „Blauen Montag“ und dem „Blauen Mittwoch“ also ein sozusagen schneeschmelzender „Blauer Samstag“ (Entschuldigung, aber das war jetzt kaum zu vermeiden. Wer in Frankfurt an der schönen grauen Oder auftritt, muss mit ALLEM rechnen!)

In Frankfurt am wunderbaren, geliebten Main wiederum, ein Äquatorfluss wie der Kongo, wo die Küsten enden und die Weißwurst beginnt, entspringend den meditativen, in sich dunkel ruhenden Höhen des oberfränkischen Fichtelgebirges, wie Sie als bildungsgesättigte Menschen wissen, nicht gar zu weit entfernt von der legendären Fußballhochburg Hof, in Frankfurt am Main also wiederum fand neulich das erste der Montagsspiele in der Bundesliga statt. (Dortmund folgte auf dem Fuße, wie man sagt, und es ist Dortmund nicht bekommen. Der Montag ist ein fußkranker). Es gab viele Unmutsäußerungen. Darunter, äußerst zwingend und unmittelbar nachvollziehbar, das Transparent: „Montagsspiele sind wie Urlaub in Offenbach“. Jetzt sagen Sie selbst, sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, die ich als besonders empfindsam und zartfühlend kenne, höchlichst bewandert in der Kunst subtilster Differenzierung und dennoch ausgestattet mit visionärer Kraft, sonst würden Sie ja nicht ständig auf die Waldau rennen: Kann es ein niederschmetterndes Urteil geben?
Es ist jenes Offenbach, das heute seine, nun ja, Kickers auf die Waldau entsendet, mit Pannen-Olli Reck an der Linie. Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle. Nach unserer Auswärtsniederlage zuletzt eine heikle Angelegenheit, die Ihre höchste Dedikation erfordert. Einsatzbesprechung bei Fernando! Stuttgarter Kickers vs. Kickers Offenbach,
3.3., 14 Uhr, Kickersplatz auf der Waldau

# 2918 | 26.02.2018 19:41:52 | Wilfried Harthan schrieb:
@ StN-Kolumne HEUTE HÄNGT IHR UNS …

1982 konnte man in Verhoevens Film „Die Weiße Rose“ im Abspann lesen, dass die Urteile des Volksgerichtshofes immer noch Gültigkeit hatten. Man konnte es kaum glauben und doch war es so. Erst 1998 hat der Bundestag sämtliche Urteile des Volksgerichtshofs offiziell aufgehoben. Doch bis dahin hatte der Justizmord an Hans und Sophie Scholl Rechtskraft, 49 Jahre lang. Die deutsche Justiz hatte den Nazis in der Weimarer Republik durch ihre rechtslastigen Urteile den Weg geebnet. Nach 1933 war sie mit 30.000 Todesurteilen eine verlässliche Stütze des Terrors und nach 1945 hat sie alles dafür getan, um die Mörder zu schützen, vor allem die in den eigenen Reihen. Wie soll man die Geschichte dieser Justiz lesen, als Schmierenkomödie oder als Schurkenstück? Vielleicht wie Georg Büchner im Hessischen Landboten von 1834: „Die Justiz ist in Deutschland seit Jahrhunderten die Hure der deutschen Fürsten.“

# 2917 | 24.02.2018 10:27:28 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
In der sogenannten „Ewigen Tabelle“ stehen die Stuttgarter Kickers auf Rang 6, der VfB Stuttgart auf Rang 65. Nur um auch einmal die, buchstäblich, Rangunterschiede in Erinnerung zu rufen. Blöd jetzt natürlich, dass der VfB in der kommenden Saison erneut Gelegenheit haben wird, Punkte in der Liga zu sammeln und dann möglicherweise den FC Bayern Hof einholt, der sich aktuell auf Rang 61 befindet. Wollen Sie nicht glauben? Lässt sich leicht im „Kicker“ eruieren!

Freilich steht Naheliegendes an, denn wir schweifen heute in die Ferne (wieso eigentlich „schweifen“? Die althochdeutsche Wurzel des Wortes, so schlage ich nach, hatte unter anderem die Bedeutung „in Drehung versetzen“, „bogenartig gehen“, und wofür das jetzt ein gutes Omen sein soll, weiß ich auch nicht: Für die Hinfahrt? Das Spiel selbst? Gar für den Rückweg? Sollte mir Böses schwanen?).

Es steht an das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart II im Stadion auf der Waldau, dem Kickersplatz. Dauerkarten gelten nicht, weshalb ich mir selbstverständlich mein Ticket für den heimischen Block E5 schon besorgt habe. Eine Erfahrung mit dem Potenzial zur kognitiven Dissonanz, denn wann bestellt man sich schon mal ein Ticket bei den Kickers und erhält ein solches mit den Insignien des VfBs. Soll uns, soll Sie nicht abhalten. Fernsehen ist auch da, bitte also die Frisur etwas sorgfältiger legen als soll und die Nasen sind selbstverständlich von der Kälte, nicht vom Glühwein gerötet!

VfB Stuttgart II vs. Stuttgarter Kickers
24. 02. 18, 15:30(sic!), Kickersplatz auf der Waldau

Pflichtinformation: Rot I spielt zeitgleich in Cannstatt, aber da wird angesichts dieser heutigen Konstellation natürlich keine Sau sein.

1 | 2 | 3 | 4 | 5 ... Ende
 


Hier Ihr Beitrag:


Ich stimme zu, dass meine Angaben aus diesem Formular zur Erstellung eines Wortbeitrags im „Leserasalon“ erhoben, verarbeitet und nach nochmaliger Einwillgung durch Klick auf einen individuellen, per Bestätigungs-E-Mail versandten Link auf dieser Seite veröffentlicht werden. Hinweis: Diese Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an flaneursalon@joebauer.de widerrufen werden. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in meiner Datenschutzerklärung.

     




© 2007-2018 AD1 media ·