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# 58 | 11.02.2010 12:28:36 | Thadäus Trill schrieb:
@ Frau Berries:
Ja.
Aber.

# 57 | 11.02.2010 11:44:39 | Elisabeth Berries schrieb:
Sehr geehrter Herr Oberlehrer Trill,
meine bescheidenen Zeilen hatten sich auf Joe Bauers Depesche vom 10.02.10 bezogen. Ein Kommentar hierzu ist wohl noch erlaubt.

# 56 | 11.02.2010 11:15:08 | Thaddäus Trill schrieb:
Briefe an die Leser.
1. Liebe Frau Pfadenhauer,
Sie sprechen mir ja so aus dem Herzen.
Auch ich habe keine Lust, dauernd Ihre Texte zu lesen.
2. Liebe Frau Berries,
Da schreibt unser Stadtflaneur von Flintenweibern und Militär-WM. Und was antwortet frau darauf?
Im Deutschaufsatz stände bei Ihnen: Thema verfehlt.
Also zurück auf Los. Ersatzweise zur Strafe zwei weitere Flaneusalonkarten kaufen.
3. Lieber Rest der Menschheit,
ich bin total frustriert. Wir sind hier doch bei Joe Bauer und nicht in der Bäckerblume. Ich will hier ne tolle Schreibe lesen, von allen, und kein Geschreibsel oder Gewurstel, wie's wohl unser sogenannter OB ausdrücken würde.
Was für den Bahnhof gilt, gilt auch hier:
Oben bleiben!
Im übrigen wurde das Niveau für die heutigen Leserbriefe auf 1,83 m angehoben. Wurde soeben von einem unabhängigen Gutachter ermittelt.
Ich hoffe, wir haben uns verstanden.
Joe:der bauer dankt in demut!

# 55 | 11.02.2010 10:56:38 | Hans-Ulrich Wagner schrieb:
Da es schneit, bleibt nichts, als vom Kulturkonsum zu berichten. Das Phänomen Hegemann (Leseprobe: Ich stehe in einer aus einem englischen Kino-Highlight entrissenen Maisonette-Wohnung und fasse einem glatzköpfigen Mann in den Schritt. Indem er mit dem Lippenstift ,Spermafotze' an die Wand schreibt, stellt er unter Beweis, dass er ein hirnorganisches Syndrom hat. Alle Paar Schuhe, die ich jemals besessen habe, stehen der Größe nach aufgereiht in der Mitte des Zimmers.) werde ich wohl erstmal abwartend ignorieren. Wunderbar dagegen ist es, daß man immer noch neue Musik entdecken kann. Vielleicht gefällt es ja außer mir noch anderen hier. Sowohl als Schallplatte als auch als CD erhältlich: Townes van Zandt „Live at the Old Quarter, Houston, Texas“ (Weisser Mann mit Gitarre singt amerikanische Lieder, die er - fast alle - selbst geschrieben hat) und Gil Scott Heron „I´m new here: Gil Scott Heron“ (Schwarzer Mann mit Tasteninstrument singt amerikanische Lieder, die er - fast alle - selbst geschrieben hat). Beides Musik, die man stundenlang hören kann, ohne noch etwas anderes nebenher tun zu müssen.
Das rote Licht am Herd ist wieder aus (nein, kein literarischer Kunstgriff, sondern die Wahrheit). Wahrscheinlich, weil wir einen Regierungswechsel hatten, der nichts ändern wird – auch nicht die überaus peinliche Abfolge von FDP-Justizministern, die offenbar gänzlich anderen ethischen Imperativen huldigen, als Theodor Heuss.
Gil Scott Heron empfiehlt (auf dem Innencover der oben erwähnten Schallplatte): „There is a proper procedure for taking advantage of any investment.
Music, for example. Buying music is an investment.
To get the maximum you must
LISTEN TO IT FOR THE FIRST TIME UNDER OPTIMUM CONDITIONS.
Not in your car or on a portable player through a headset.
Take it home.
Get rid of all distractions, (even her or him).
Turn off your cell phone.
Turn off everything that rings or beeps or rattles or whistles.
Make yourself comfortable.
Play your LP.
LISTEN all the way through.
Think about what you got.
Think about who would appreciate this investment.
Decide if there is someone to share this with.
Turn it on again.
Enjoy yourself.“
Joe:Endlich ein neuer Ton! van Zandt steht reichlich im Schrank. Dass das "Phänomen Hegemann" kräftig aus dem Internet abgeschrieben hat und sich kunstvoll verteidigt, haben Sie hoffentlich mitbekommen. Die Diskussion darüber finden Sie auf www.freitag.de/community

# 54 | 11.02.2010 10:30:14 | Elisabeth Berries schrieb:
@bauersdepeschen
jammern und werben, oder werben vs. jammern?
Der Flaneursalon ist wirklich ein verdammt guter Mix aus Texten und Musik. Also, die Herren und Damen der Schöpfung, der Valentinstag steht vor der Tür. Ordern Sie Karten für Ihre bessere Hälfte und sich selbst, oder Wen auch immer. Der kurzweilige Abend lohnt sich auf jeden Fall. Da ich augenblicklich nicht in den Gospel-Chor der Jammerlappen einstimmen mag, endet hier meine Mission. Es lebe der Stil!

# 53 | 11.02.2010 10:09:45 | joe bauer schrieb:
Fakt ist, Frau S., dass in Kanada die Militär-Weltmeisterschaften namens Olympische Winterspiele beginnen. Jetzt weiß ich gar nicht: Muss ich da reinschauen zu den Flintenweibern, oder genügt es, wenn ich mir, auf Herrn Rebstocks Rat hin, weiter die Triebkämpfe in "Boston legal" auf Vox ansehe? Sportlich läuft es sowieso scheiße, die Sache mit den Kickers kann ich wohl bis zum Sommer vergessen.

# 52 | 11.02.2010 09:40:28 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
Na bitte, geht doch. Jetzt darf ich nämlich nur noch lesen und selbst auch einmal den Voyeurismus genießen. Tag und Nacht. Freue mich auf harte Fakten.

# 51 | 11.02.2010 08:23:56 | Sabine schrieb:
Werter Herr L, das bezog sich nicht auf Ihren Beitrag.

# 50 | 11.02.2010 07:40:53 | Carl Leonhard schrieb:
Was sind denn harte Fakten, Frau S.? Harter Fakt ist Mappus, aber selbst der geht unter. Alle reden nur noch über Stuttgart 21. Hat denn irgendeiner die ganze restliche Musik abgestellt?

# 49 | 11.02.2010 07:17:21 | Sabine schrieb:
Good grief. engl.: Heiliges Kanonenrohr .Wie wärs mit reinem Austausch harter Fakten, durch lesenswertes Material begleitet? Siehe blogeintrag "rebstock".

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