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# 64 | 12.02.2010 07:08:35 | joe bauer schrieb:
@rebstock musik / YASMINE TOURIST
Nach Herrn Rebstocks internationaler Umschau möchte ich auf die Stuttgarter Band YASMINE TOURIST hinweisen, die sich erst im vergangenen Jahr gegründet und mir freundlicherweise Informationen gemailt hat (auch dafür ist eine Homepage da). Yasmine Tourist kommen aus der Songwriter-Nische, sie hören sich im Netz sehr gut an - und spielen heute, am Freitag, in der Stuttgarter Kiste, Ecke Leonhardsplatz/Hauptstätter Straße. Beginn ist bereits um 20 Uhr. Mehr: www.myspace.com/yasminetourist

# 63 | 11.02.2010 20:26:48 | rebstock schrieb:
Wagner und Bauer haben so recht:Townes van Zandt ist schaurig schön. Zur Vertiefung empfehle ich die DVD "Be here to love you". Sollte es weiter schneien und die Bestellung (s.o.)ist erst ab 20 € portofrei,lädt man noch "Three Burials of Melqiades Estrada" in den Warenkorb und wird froh. Auch Lyle Lovett's "It's not big, it's large" wärmt die Seele zur Winterszeit. Zu Frau Hegemann hat Willi Winkler alles gesagt, zu Oettinger Bauer und zu Mappus auch. Und jetzt lest endlich mal ein gutes Buch!

# 62 | 11.02.2010 17:00:05 | Bernhard schrieb:
Heute Morgenlektüre: sehr interessante Frage im Feuilleton der FR.
Ist es politisch korrekt, wenn sich ein sechsjähriger Dreikäsehoch zum Karneval als Eisbär verkleidet und dazu eine Pistole trägt?
Frau von Sternburg antwortet als Autorin der Kolumne Times mager der fragestellenden Großmutter des Kleinen sehr ausweichend und verkennt dabei die Dimension der Frage. Es ist nämlich absolut korrekt wenn kleine Eisbären Pistolen tragen. Vor kaum zwei Wochen machte sich nämlich ein kleiner Eisbär, etwa im gleichen Alter wie der Narr, von Grönland aus auf den Weg nach Island – ohne Pistole! Hätte er gewusst, was ihn dort erwartet, hätte auch dieser vierbeinige Narr darauf bestanden, außer Haus eine Pistole zu tragen. Isländer essen nämlich nicht nur Wale, sie mögen dazu auch keine Eisbären. Und wenn sie noch so knuddelig aussehen. Eine Doppelläufige beendete den Ausflug sehr abrupt. Auch ich denke ab und zu über das Waffen tragen nach. Da ist man wehrhafter und kann besser der Gerechtigkeit und dem Anstand dienen. Etwa, wenn sich sehr ungehobelte Rabauken in einem Lesersalon tummeln, und ehrenwerte Damen bei der gehobenen Konversation mit dem Salonlöwen stören.
Das ist ein Salon und kein Saloon, ihr Halunken! Muss eigentlich an jeder virtuellen Internet-Tür auf die notwendige Etikette hingewiesen werden? Es macht euch nicht größer, wenn ihr euch, fast wie beim Schwanz messen, ein in Zentimeter anzugebendes Niveau bescheinigt und euch doch nur selbst bescheißt.
Wird höchste Zeit, dass der Sheriff aufräumt!
Marshall Joe, bitte übernehmen! Vergiss den Salontürschlüssel nicht.
Bis dann, aber lieber wieder im echten Leben.
Vielleicht, wie gestern — im Saloon!
Joe:This land is your land, this land is my land
From California, to the New York Island
From the redwood forest, to the gulf stream waters
This land was made for you and me

# 61 | 11.02.2010 14:40:39 | Martin schrieb:
ups, in der StN natürlich, verziehung vielmals. grüssle

# 60 | 11.02.2010 14:38:27 | Martin schrieb:
Lieber Joe,

ich hoffe, duzen geht klar. Ich will zu Beginn erst einmal einen freundlichen Gruß hinterlassen, auch weil ich gerade beim Mittag deine Kolumne in der StZ gelesen habe. Von winterlichem Sex, der sicherlich ganz schön ist und man sich damit wirklich warmhalten kann, zu unserem neuen Sex-Symbol Stefan M. rüberzuflanken war wirklich wieder atemberaubend und amüsant zu lesen. Mir geht ja dieser Winter, da reihe ich mich in den Mainstream ein, mittlerweile gehörig auf die Eier. Meine sind übrigens nicht aus Stahl. Ich hoffe du weißt was ich meine, wenn nicht, erzähle ich dir das gerne beim nächsten Mal.

Viele Grüss

Martin Und vielen Dank für die Verlinkung, hab dich auch verlinkt.
Joe:Ich erinnere mich gut, das mit dem Stahl war beim Theaterhaus-Fußball - und nicht mal erfunden, Du darfst es mir glauben. Hab's im vergangenen Herbst auf Kessel.TV gelesen.

# 59 | 11.02.2010 14:10:31 | Bernd Vögelein schrieb:
@joe bauers heutige stn-kolumne

Genau 1.83 hoch, sage ich:
Schmiedelwutz, schwäbische Rätsche - Abschuss, so wahr mir Joe helfe.
Treffer - versenkt.

# 58 | 11.02.2010 12:28:36 | Thadäus Trill schrieb:
@ Frau Berries:
Ja.
Aber.

# 57 | 11.02.2010 11:44:39 | Elisabeth Berries schrieb:
Sehr geehrter Herr Oberlehrer Trill,
meine bescheidenen Zeilen hatten sich auf Joe Bauers Depesche vom 10.02.10 bezogen. Ein Kommentar hierzu ist wohl noch erlaubt.

# 56 | 11.02.2010 11:15:08 | Thaddäus Trill schrieb:
Briefe an die Leser.
1. Liebe Frau Pfadenhauer,
Sie sprechen mir ja so aus dem Herzen.
Auch ich habe keine Lust, dauernd Ihre Texte zu lesen.
2. Liebe Frau Berries,
Da schreibt unser Stadtflaneur von Flintenweibern und Militär-WM. Und was antwortet frau darauf?
Im Deutschaufsatz stände bei Ihnen: Thema verfehlt.
Also zurück auf Los. Ersatzweise zur Strafe zwei weitere Flaneusalonkarten kaufen.
3. Lieber Rest der Menschheit,
ich bin total frustriert. Wir sind hier doch bei Joe Bauer und nicht in der Bäckerblume. Ich will hier ne tolle Schreibe lesen, von allen, und kein Geschreibsel oder Gewurstel, wie's wohl unser sogenannter OB ausdrücken würde.
Was für den Bahnhof gilt, gilt auch hier:
Oben bleiben!
Im übrigen wurde das Niveau für die heutigen Leserbriefe auf 1,83 m angehoben. Wurde soeben von einem unabhängigen Gutachter ermittelt.
Ich hoffe, wir haben uns verstanden.
Joe:der bauer dankt in demut!

# 55 | 11.02.2010 10:56:38 | Hans-Ulrich Wagner schrieb:
Da es schneit, bleibt nichts, als vom Kulturkonsum zu berichten. Das Phänomen Hegemann (Leseprobe: Ich stehe in einer aus einem englischen Kino-Highlight entrissenen Maisonette-Wohnung und fasse einem glatzköpfigen Mann in den Schritt. Indem er mit dem Lippenstift ,Spermafotze' an die Wand schreibt, stellt er unter Beweis, dass er ein hirnorganisches Syndrom hat. Alle Paar Schuhe, die ich jemals besessen habe, stehen der Größe nach aufgereiht in der Mitte des Zimmers.) werde ich wohl erstmal abwartend ignorieren. Wunderbar dagegen ist es, daß man immer noch neue Musik entdecken kann. Vielleicht gefällt es ja außer mir noch anderen hier. Sowohl als Schallplatte als auch als CD erhältlich: Townes van Zandt „Live at the Old Quarter, Houston, Texas“ (Weisser Mann mit Gitarre singt amerikanische Lieder, die er - fast alle - selbst geschrieben hat) und Gil Scott Heron „I´m new here: Gil Scott Heron“ (Schwarzer Mann mit Tasteninstrument singt amerikanische Lieder, die er - fast alle - selbst geschrieben hat). Beides Musik, die man stundenlang hören kann, ohne noch etwas anderes nebenher tun zu müssen.
Das rote Licht am Herd ist wieder aus (nein, kein literarischer Kunstgriff, sondern die Wahrheit). Wahrscheinlich, weil wir einen Regierungswechsel hatten, der nichts ändern wird – auch nicht die überaus peinliche Abfolge von FDP-Justizministern, die offenbar gänzlich anderen ethischen Imperativen huldigen, als Theodor Heuss.
Gil Scott Heron empfiehlt (auf dem Innencover der oben erwähnten Schallplatte): „There is a proper procedure for taking advantage of any investment.
Music, for example. Buying music is an investment.
To get the maximum you must
LISTEN TO IT FOR THE FIRST TIME UNDER OPTIMUM CONDITIONS.
Not in your car or on a portable player through a headset.
Take it home.
Get rid of all distractions, (even her or him).
Turn off your cell phone.
Turn off everything that rings or beeps or rattles or whistles.
Make yourself comfortable.
Play your LP.
LISTEN all the way through.
Think about what you got.
Think about who would appreciate this investment.
Decide if there is someone to share this with.
Turn it on again.
Enjoy yourself.“
Joe:Endlich ein neuer Ton! van Zandt steht reichlich im Schrank. Dass das "Phänomen Hegemann" kräftig aus dem Internet abgeschrieben hat und sich kunstvoll verteidigt, haben Sie hoffentlich mitbekommen. Die Diskussion darüber finden Sie auf www.freitag.de/community

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