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Flaneursalon-Piraten


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Flaneursalon im Fluss

 
Lesersalon

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# 74 | 13.02.2010 13:32:50 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
Yeah! Punktgenau die Konsolidation. Zum Dank ein Song für den Winterblues: http://www.youtube.com/watch?v=8Y99tXNxV5s

# 73 | 13.02.2010 07:30:32 | joe bauer schrieb:
AMTLICHE BEKANNTMACHUNG!

Die Einrichtung des Lesersalons für gutes Geld habe ich mir geleistet, um unserer Unterhaltungsshow Flaneursalon etwas Begleitmusik im Netz zu gönnen. Diese Seite ist als Podium für den Meinungs- und Interessenaustausch in der Nachbarschaft meiner Kolumnen und Depeschen gedacht. Kurze Zeit hat das funktioniert. Um zu verhindern, dass Beiträge penetranter oder zwanghafter Selbstdarstellung den Meinungsaustausch blockieren und den Unterhaltungswert dieser Seite zerstören, werde ich mir von heute an erlauben, in Fällen von Notwehr die Löschtaste zu drücken. Ich tendiere zu einer mentalen Version der Chinesischen Schlittenfahrt.

Hochachtungsvoll
Der Executor
Joe:...genau, bauer, mach das!

P. S.: Die jüngsten StN-Kolumnen finden Sie inzwischen auf den Depeschen-Seiten.

# 72 | 12.02.2010 23:42:26 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
Man muss vor allen Dingen erst einmal dort gewesen sein, geehrter Herr Leonhard. Selbst sehen und empfinden. Die Leute sollen Eintritt zahlen. Herr Harthan hat das sofort begriffen. Er geht meilenweit für Gerda Taro. Selbst wenn ich meine Erkenntnisse der Ausstellung hier preisgebe, passt es Ihnen auch wieder nicht. Allergie ist Allergie. Solange Sie Ausschlag kriegen, wenn Sie meinen Namen lesen, wird das nix. Sie hätten die Freikarten nehmen sollen, dann wären Sie nicht so schlecht gelaunt. Und nebenbei, wo sind eigentlich Ihre Inhalte?
Der ebenfalls geehrte Herr Rapp kann von mir aus als Familienmitglied ruhig bleiben. Ich bin sehr christlich. Habe meine Wasserpistole beim Fasching extra liegenlassen. Bei oder nach der Lektüre von Jörg Juretzkas EQUINOX kann er sogar ohne Probleme sein Trill vollends über Bord geben.
Stichwort Bücher. Das wäre so meine Interessenslage. Der souveräne Herr Rebstock sprach von guten Büchern. Vielleicht kann er oder sonst einer der Herrschaften mir einen Titel nennen?

# 71 | 12.02.2010 23:03:33 | Carl Leonhard schrieb:
Das ist lustig. Frau P. faselt etwas von Humor und hat keinen Dunst, was das ist. Sie glaubt, Humor sei, wenn man wie beim Fasching in der Dorfturnhalle Kanarienvogelgezwitscher zusammen mit Trill ausspuckt. So wird, um Frau P.s Wortwitz-Niveau zu halten, der Lesersalon zum Friseursalon. Dabei hatte man schon geglaubt, mit den jüngsten Beiträgen von Hans-Ulrich Wagner und rebstock käme Inhalt in den Laden. Nett auch, dass sich Herr Hartan bei Frau P. bedankt, weil die mit Kennerblick feststellt, die Stuttgarter Taro-Ausstellung (zuvor New York, Barcelona) sei "absolut besuchenswert". Darauf muss man erst mal kommen.

# 70 | 12.02.2010 21:50:22 | Sabine Jakob-Günther schrieb:
Biete mich als Sekundantin an. Als Ex-Emanze vornehmlich den Herren. Kindergarten.

# 69 | 12.02.2010 21:09:57 | Thaddäus Trill schrieb:
Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn hier die Auflösung: Am Ende einer langen Recherche bin ich vor Kurzem auf dieser Seite der Heimat gelandet. Habe, ach, in ein paar Depeschen reingeschnuppert – und war ziemlich hin und weg, was für ein literarisches Talent da im Verborgenen vor sich hinschrieb. Auf dem Nachhauseweg dann kurz noch in den danebenliegenden Lesersalon reingestolpert, und was soll ich sagen...
Ich überspringe hier drei Sätze und komme bereits zum Schluss: Herrlich, wie man euch Schwaben provozieren kann. Jetzt ist Feuer unterm Dach, der Salon wird zum Salon, und bevor ich hier von eurem Heimatkommando über den Haufen geschossen werde, verschwinde ich wieder, aber über den Vordereingang: Sehr geehrte Frau Berries, sehr geehrte Frau Pfadenhauer, sehr geehrter Herr Vögelein, sehr geehrter Herr Bernhard, sehr geehrter Herr Harthan, lächeln Sie doch einfach mal! So ist es schon viel besser. Und schreiben Sie ruhig weiter. Das wird schon.

# 68 | 12.02.2010 20:53:09 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
Hallo Herr Harthan!
Ich wollte schon vorschlagen, dass Sie deswegen kommen. Sie könnten es verbinden mit dem Flaneursalon am 24. Dann lohnt es sich richtig. Sie könnten die Guten, die Moderaten, aber auch die Daltons in natura beäugen.
Von Eberhard Rapp kommt nichts. Im Moment sowieso nicht. Der wollte seinen Kropf leeren, hat sich aber am Trill verschluckt. Kanarienvogelgezwitscher wird nie sein bei ihm, da kann er machen, was er will. Konstruktive Beiträge – Fehlanzeige.
Das gleiche bei Herrn Leonhard. Krankheitsbild hier: Mangel an Humor und Großzügigkeit.
Auch ich dachte, dass wir bei Joe Bauer sind, der ja sehr vielschichtige Kolumnen schreibt. Es ist für Jeden etwas dabei und so sollte es auch bei seinem Lesersalon sein.

# 67 | 12.02.2010 19:14:30 | Wilfried Harthan schrieb:
Bericht aus Dortmund:
Auch bei uns schneit es, nicht viel aber ständig. Bin aber zum Glück nicht mit Schippen dran. Werde stattdessen gehäuft von ethnologisch Interessierten angesprochen. „Sag mal, bei euch da unten, die Kehrwoche. Was hat es damit eigentlich auf sich?“ Offenbar erwarten sie die Enthüllung eines Mysteriums oder zumindest einen Einblick in die Tiefen der schwäbischen Seele. Ich kann ihnen aber auch bloß sagen, was ich weiß. „Dreck wegmachen - nicht immer die gleichen, sondern abwechselnd.“ Sie schauen mich fragend an und ich spüre es genau: keine Sau glaubt mir.

Drei Anmerkungen:

Hallo Frau Pfadenhauer,
besten Dank für die Rückmeldung zur Gerda-Taro-Ausstellung. Ich will sie mir unbedingt anschauen. Ein Grund mehr, mal wieder nach Stuttgart zu kommen.

Hallo Herr Trill,
war’s das jetzt schon oder kommt noch was? Ich suche immer noch vergeblich Ihren >1,83 Meter - Megatext. Das war doch eine Ankündigung? Oder bloß die Backen aufgeblasen? Fragen über Fragen. Klare Worte wären nötig. Wir sind doch bei Joe Bauer.

Hallo Bernhard,
eine Doppelläufige - soviel Aufwand für Salon-Rabauken? Als Ex-Zivi mein ich: Fliegenklatsche reicht völlig.

# 66 | 12.02.2010 10:22:41 | Hans-Ulrich Wagner schrieb:
Es schneit immer mehr und ich habe Blasen an der rechten Hand – zum ersten Mal in meinem Leben um 7.30 schneegeschippt. Helene Hegemann, die ich eigentlich abwartend ignorieren wollte, verfolgt mich. Sogar aus der Harald-Schmidt-Show blickt mich ein Wesen von der Art an, wie sie im seinerzeit aus falschen Hoffnungen heraus belegten Leistungskurs KUNST hausten. Ein Unterkiefer wie der Bug eines Tankers und darüber ein überlegener Altklugblick. Der Lehrer fiel drauf rein und vergab Noten nach Körbchengröße – der Beginn meines sozialen Abstiegs.
Heute Nacht habe ich geträumt, daß Helene mich zwingt, zwei Stunden lang ein Aktfoto von Erika Steinbach anzusehen. Anstatt in Polen einzumarschieren, habe ich mir die siebente Sinfonie von Anton Bruckner angehört (mit Celibidache, um wenigsten ein kleines Rudiment kultureller Coolness an den Tag zu legen) und ein Paar gelbe Plastikenten auf ein Lampenkunstwerk geklebt. Hoffentlich wird es bald Frühling.

# 65 | 12.02.2010 09:52:06 | Ingmar schrieb:
IIn diesen saukalten Tagen braucht ein gemeiner Hund wie ich kurz vor dem Wochenende keine Konzerttipps, sondern jede Menge Glück. Zum Glück war gestern der Schornsteinfeger da.
Freue mich ja immer wie Bolle über Besuch von Menschen, die in zupackenden Berufen arbeiten. Ich selber mache irgendwas mit Medien, habe daher nur mit anderen aufgeblasenen Menschen zu tun, die irgendwas mit Medien zu tun haben. Leben in der Blase, sozusagen, leider hab ich eine Blasenschwäche.
Da wird man hübsch geerdet, wenn der Schornsteinfeger das Rohr durchputzt, dabei über das verschissene Wetter schimpft, detailliert berichtet, wie ein Drecks-Gelenkbus am Morgen beinahe in die Kochenbas hinein gebrettert wäre.
Wegen dem „Scheiß-Bus“ (O-Ton) kam mein Schornsteinfeger auch zu spät zu seinem ersten Termin in meiner Straße. Gleich das erste Haus am Straßeneck beherbergt einen Thai-Puff. Weil der Schornsteinfeger nicht pünktlich war, sind die Mädels wohl nach einer langen Nacht lieber ins eigene Bett gehüpft, statt auf den Mann mit dem Schrubber zu warten. Musste der Kollege halt seinen Aufkleber an der Tür hinterlassen, „Der Schornsteinfeger war da“, bitte um Rückruf und so.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt. „Würde bei Ihnen ganz besonders gerne die Abluft kontrollieren“, hätte der Kollege am liebsten unter seinen Zettel gekritzelt.
Bei solch einer pubertären Steilvorlage konnte ich nicht anders. Hab gestern Abend noch einen Zettel vom Gaswasserscheiße-Mann an die Tür gehängt. „Hallöchen, würde hier gerne ein Rohr verlegen. Bitte um Terminabsprache.“ Daneben noch ein Zettelchen. „Bin der Postmann. Hab gestern zweimal geklingelt. Leider hat keiner aufgesperrt. Hier meine Nummer...“
Heute Morgen waren all die lustigen Zettelchen leider weg. Fanden die humorlosen Hausfrauen wohl nicht sehr frühlingshaft. Auch an diesem Wochenende also kein Glück für mich, wie mir scheint. Wie war das noch mal mit den Konzerttipps, Joe?
Joe:Konzert-Tipps sind dazu da, so viele Kontakte anzubahnen, dass Medienfritzen wie Du nicht dem Schornsteinfeger im Thai-Puff die Arbeit wegnehmen.

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