Bauers Depeschen


Montag, 18. Januar 2021, 2250. Depesche


Permalink zu dieser Depesche: www.flaneursalon.de/de/depeschen.php?sel=20210118

 



LIEBE GÄSTE,

hier geht's zu meiner NEUEN KONTEXT-KOLUMNE: Auf den Spuren einer amerikanischen Wunder-Seife war ich einen Tag unterwegs in Laupheim bei Ulm. Eine Geschichte, die vom jüdischen Friedhof der kleinen Stadt nach Hollywood und noch weiter führt. Hier der Link zum Text: AMERIKA IN EINER FLASCHE



PANDEMIE

EIN KLEINER AUFRUF, der nichts kostet.

Vorneweg: Bei der Sache, von der hier die Rede ist, geht es nicht um Zahlen. Nicht um Menge. Dennoch: Nirgendwo in der Republik findet bisher die Aktion „Wir trauern um die Corona-Toten“ so wenig Resonanz wie in Stuttgart. Nur ganz wenige kommen sonntags bewusst zum Ort der Lichter. Am vergangenen Sonntagnachmittag wurde die Aktion zum fünften Mal auf dem Schillerplatz gestartet. In einigen Städten sind die brennenden Kerzen als stilvolles Zeichen gegen die Anonymisierung und statistische Routine inzwischen eine Dauereinrichtung. Stilles Gedenken, auch als Zeichen gegen Corona-Leugner und -Verharmloser. Menschen kommen und stellen Kerzen ab. Es gibt keine Reden, keine Demo-Rituale. Nur ein Plakat, worum es geht und der aktuellen Zahl der in der Republik an Corona gestorbenen Menschen. „Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „Arte-Journal“ haben bereits darüber berichtet. In Stuttgart muss die Aktion allerdings jedes Mal als Versammlung angemeldet werden - die Lichter dürfen dann bis zum kommenden Morgen stehenbleiben. Dann müssen wir sie wegbringen.

Der Berliner Initiator Christian Y. Schmidt hat mich vor fünf Wochen gebeten, spontan einen Stuttgart-Auftakt zu organisieren, um das Thema auch bei uns zu verbreiten. Jede und jeder aber kann da irgendwo in der Stadt die Initiative ergreifen. Wäre schön, es würden sich in Zukunft nur ein paar mehr Leute beteiligen, um das Bewusstsein für die Gefahren der Pandemie zu schärfen und mehr Anteilnahme für die Opfer und das Leben in dieser Krise zu wecken. Vorerst treffen wir uns immer sonntags in wirklich kleinem Kreis gegen 16:30 Uhr auf dem geräumigen Stuttgarter Schillerplatz. Vielen Dank.

In den sozialen Medien findet man alles unter #coronatotesichtbarmachen



UND HIER EIN WICHTIGER AUFRUF, der einigen viel helfen kann:

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe ALLE, die was tun können:

wieder mal ein – seriöser – Bettelbrief: Es geht um die Hausbesetzer*innen der Wilhelm-Raabe-Straße, die jetzt nach ihrem Prozess mehr als 11.000 Euro zahlen müssen – und nicht viel haben.

Die Aktion im Jahr 2018 war insofern außerordentlich sinnvoll, als sie die Diskussion über die Wohnungsnot und die Mietenexplosion in Stuttgart vorangebracht - und das Thema an sich in den Gemeinderat getragen hat. Dank der Wohnungsbesetzungen wurden sogar Maßnahmen beschlossen. Jetzt brauchen die Aktivist*innen Unterstützung, um ihre Strafen zu zahlen – während die Wohnungen nach der Räumung immer noch leer stehen …

Wäre schön, wenn wir mit unserem solidarischen Aufruf etwa 7000 Euro Spenden sammeln könnten.

Schon mal vielen Dank und herzliche Grüße

joe



Überweisung bitte unter dem Stichwort Wilhelm-Raabe-Straße

IBAN:

DE66 4306 0967 4007 2383 13

Empfänger Rote Hilfe



Auch diese Online-Überweisung ist möglich

RAABE KONTO



HIer ein Kontext-Bericht zum Thema:

HAUSBESETZUNG



ZUM ABSCHLUSS meiner BETTLER-OPER

darf ich darauf hinweisen, dass unsere Initiative Künstler*innensoforthilfe Stuttgart auch noch nach zehn Monaten am Leben ist. 735.000 Euro Sepneden haben wir inzwischen erhalten. Dafür allen, die unsere Sache unterstützen, ganz herzlichen Dank. Unser Ziel ist, bis zu unserem einjährigen Bestehen am 16. März 2021 durchzuhalten. Hier geht es zu unserer Webseite und unserem Spendenkonto:

KÜNSTLER*INNENSOFORTHILFE

 

Joe Bauer: Im Staub von Stuttgart - Ein Spaziergänger erzählt
 

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