Bauers Depeschen


Mittwoch, 30. September 2020, 2236. Depesche


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LIVE

FLANEURSALON IM THEATERHAUS

Am Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr:

Zum ersten Mal unter Pandemie-Bedingungen im Saal. Die Lieder- und Geschichtenshow mit dem virtuosen Halbsatz-Komiker Rolf Miller, dem brillanten Satire-Autor Dietrich Krauß („Die Anstalt“) als Fachkommentator des Stuttgarter OB-Wahlkampfs - und mit der berührenden, kraftvollen Musik von Thabilé und Toba & Pheel. Hier geht’s zu den Karten: VORVERKAUF FLANEURSALON



UNSERE KÜNSTLERSOFORTHILFE STUTTGART ...

... ist weiterhin täglich aktiv. Mehr als 320.000 Euro Spenden haben wir seit der Gründung unserer Initiative am 16. März erhalten - und damit bisher rund 950 Menschen unterstützt, die von der Kulturarbeit leben und in der Krise in Not geraten sind. Nach wie vor bitten wir um finanzielle Hilfe. Alle Infos für Spenden und Anfragen: KÜNSTLERSOFORTHILFE



DIE NACHT DER LIEDER -

UNTER PANDEMIE-BEDINGUNGEN

Liebe Leserinnen und Leser, verehrtes Publikum,

in diesen Zeilen geht es darum, wie wir in diesem Jahr mit unserer Nacht der Lieder in der Pandemie-Krise umgehen. Die gute Nachricht: Unsere Benefiz-Show zugunsten der Aktion Weihnachten der Stuttgarter Nachrichten findet nach jetzigem Stand statt. Das Ganze machen wir unter völlig neuen Bedingungen – nicht ganz einfach, aber lösbar.

Beide Abende – für den 8. und 9. Dezember 2020 im Theaterhaus geplant – waren bereits vor dem Lockdown nahezu ausverkauft. Die einfachste Lösung wäre für uns gewesen, die Veranstaltung komplett abzusagen. Darüber haben wir ausführlich gesprochen: die Verantwortlichen der Aktion Weihnachten, der Redaktion, des Theaterhauses. Auch habe ich mich mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern unterhalten. Einhellige Meinung: Es wäre in diesen Tagen ein falsches Zeichen, ausgerechnet die kulturelle Arbeit in der Krise einzustellen. Niemand weiß, wie sich die Dinge in naher Zukunft entwickeln werden, doch gilt für uns: Auch unter Corona-Bedingungen müssen wir Mittel, Wege und Formate finden, Live-Bühnen vor Publikum zu bespielen. Die Kunst als Teil unserer Kultur und unserer Lebensart hat eine wichtige gesellschaftspolitische Bedeutung, sie steht für ein demokratisches Miteinander. Dazu gehört im Kleinen auch Die Nacht der Lieder mit ihren kontrastreichen, internationalen Darbietungen, die zeigen, wie sich unterschiedliche Menschen und Dinge ergänzen.

Die Theaterhaus-Macher haben in den vergangenen Wochen mit all ihrer Erfahrung ein vertrauenswürdiges Sicherheitskonzept mit Schutzmaßnahmen für ihre Räume in der Pandemie entwickelt. Und auch unter diesen Voraussetzungen sind atmosphärisch schöne, berührende Abende möglich.

Klar ist: Die Nacht der Lieder kann nicht in der bisherigen Form ablaufen. Unser Saal, der T1, wird wegen der Abstandsregelung viel weniger Plätze haben: eventuell nicht mehr als 230 Stühle pro Abend, vielleicht auch mehr. Eine genaue Zahl lässt sich im Moment nicht nennen, bis Dezember kann sich auch noch einiges ändern.

Und so läuft es organisatorisch: Zunächst müssen wir beide Abende am 8. und 9. Dezember komplett ABSAGEN. Erst danach können wird Die Nacht der Lieder und ihren Kartenvorverkauf neu ausschreiben. Das bedeutet für unsere Gäste, die schon Karten haben:

> Alle Tickets, die an VORVERKAUFSSTELLEN – zum Beispiel an der Theaterhauskasse – gegen Bar- oder Kartenzahlung erworben wurden, können nur an diesem Orten zurückgegeben werden.

Für die ONLINE gekauften Karten gelten andere Regeln. Die Bundesregierung hat am 14. Mai eine Gesetz zum Schutz der Veranstalter und Kulturbeauftragten erlassen:

> Demnach erhalten alle, die ihre Karte vor dem 8. März 2020 online gebucht haben, automatisch einen sogenannten Covid-19-Gutschein im Wert des Ticketpreises per Mail (der Versand kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen). Dieser Gutschein kann nur für Vorstellungen des Veranstalters eingelöst werden.

Bei Online-Buchungen nach dem 8. März 2020 wird der Ticketpreis zurückerstattet.

> Der NEUE VORVERKAUF für Die Nacht der Lieder im Theaterhaus ist bereits eröffnet.

Eigentlich wollten wir ja in diesem Dezember die 20. Folge seit Beginn unserer Reihe im Jahr 2001 gebührend als Jubiläumsshow feiern. Jetzt gibt es die Krisenversion als Zeichen für Künstler und Publikum, nicht aufzugeben, sondern uns in der gegenwärtigen Situation solidarisch für den Erhalt der Kultur einzusetzen. Motto: Körperlich Abstand halten – und in den Köpfen zusammenfinden.

Unser ursprüngliches Bühnenprogramm bleibt nach dem jetzigen Stand unverändert:

Wie immer führt Eric Gauthier, der Chef der Theaterhaus-Kompanie Gauthier Dance, durch beide Abende. Die weitere Besetzung: Cornelius Meister (der GMD der Staatsoper Stuttgart als Pianist), Thabilé (Songs aus Südafrika), Fuenf (A cappella), Helge Thun (Poet, Entertainer), Fauzia Maria Beg Trio (Jazz), Talkin Drums (Percussion Performance, Musikhochschule Stuttgart), Vanessa Lee (Trapez), 8Celli (Streicher-Ensemble), Joe Bauer, das Nacht- und Nebelorchester (Leitung Jens-Peter Abele) u. a.



LIEBE GÄSTE,

hier findet ihr meine KOLUMNE vom 23. September in der Kontext:Wochenzeitung: Über Protestkultur, Sauftempel und fette Tauben: DER KLICK ZUM SHITSTORM

Alle zwei Wochen schreibe ich einen Beitrag für das Stuttgarter Online-Magazin, das samstags als Print-Ausgabe der Taz beiliegt.

 

Joe Bauer: Im Staub von Stuttgart - Ein Spaziergänger erzählt
 

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