Bauers Depeschen


Mittwoch, 31. Oktober 2018, 2026. Depesche


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DAS LIED ZUM TAG



Flaneursalon, Rente, 9. November

LIEBE GÄSTE,

aufgrund einer zähen Erkältung, der Krankheit vorlauter Nasen, musste ich mich zuletzt ein paar Tage aus dem Verkehr ziehen.

Die Jubiläumsshow „20 Jahre Flaneursalon“ am 21. Oktober mit 550 Gästen im Gustav-Siegle-Haus war nach meinem Verständnis eine runde Sache. Der Kabarettist und Entertainer Arnulf Rating, ein alter Berliner Freund, führte mit rhetorischer Eleganz und politischem Scharfsinn durch den Abend. Viele Leute waren beeindruckt vom ersten Flaneursalon-Auftritt der Aktionskünstlerin Lilith Becker, die als Moritatensängerin Nero Friktschn Feuerherdt am Harmonium eine originelle, schwarzhumorige Farbe in den Flaneursalon brachte.

Das Programm sollte zum Geburtstag die Idee der kontrastreichen Buntheit in meiner Lieder- und Geschichtenshow spiegeln: auf der Bühne jüngere KünstlerInnen wie Nero, die südafrikanische Sängerin Thabilé, der Rapper Toba und der Beatboxer Pheel, dann die Männer der ersten Stunde: Stefan Hiss, Roland Baisch & Michael Gaedt. Schließlich als prominenter Gast der Komiker Ralf Miller, ein guter Freund, mit Ausschnitten aus seiner neuen Show „Obacht, Miller“.

Die Organisation im eher selten bespielten Sieglehaus funktionierte den Umständen entsprechend gut. Unser Sound- und Tonmann Stefan Hees leistete wieder mal erstklassige Arbeit. Das Rosenau-Team kümmerte sich um Einlass und Gastronomie, als Foyer-Musikantin hatte ich Babs Steinbock, eine alte Freundin von den Cleanin' Women, eingeladen. Allen noch einmal herzlichen Dank!

Auch finanziell kam ich diesmal mit einem blauen Auge davon. Eine klassische Null-Runde ohne Gewinn, aber auch ohne nennenswerten Verlust. Ein ausverkaufter Saal darf nicht über den enormen Aufwand für eine Mixed-Show in einem für solche Veranstaltungen nicht gerüsteten Haus hinwegtäuschen. Aber dieser Ort musste dringend sein: Meine erste Leseshow hat vor 20 Jahren im Sieglehaus stattgefunden.

>> Wie und ob es mit dem Flaneursalon im kommenden Jahr weitergeht, weiß ich noch nicht. Bisher habe ich definitiv NICHTS geplant. Zunächst mal machen wir einen vergleichsweise intimen Abend zum Jahesabschluss im Gasthaus Schlesinger: am Dienstag, 11. Dezember, mit Stefan Hiss, der amerikanischen Sängerin Eva Leticia Padilla und dem Dichter und Wortartisten Timo Brunke. Karten gibt es nur im Lokal.

>> Sicher ist, dass ich am 31. Dezember dieses Jahres meine Arbeit als angestellter Kolumnist bei den Stuttgarter Nachrichten beenden und in Rente gehen werde. Bahamas? Möglich, aber noch nicht entschieden ist, dass ich danach noch maximal eine Kolumne pro Woche als freier Mitarbeiter für die StN schreibe. Auch werde ich „Die Nacht der Lieder“, die Benefiz-Show zu Gunsten der Aktion Weihnachten der StN, bis 2020 organisieren. Die diesjährigen zwei Abende im Theaterhaus sind seit langem ausverkauft. Das Programm für 2019 steht bereits – der Vorverkauf beginnt in fünf Wochen: am 5. Dezember.

Langweilig werden wird es mir als Rentner vermutlich nicht, da ich vorhabe, meine Zeit als asozialer Müßiggänger für die Mitarbeit in politischen Initiativen zu nutzen.

>> In diesem Zusammenhang möchte ich alle auf eine bevorstehende Veranstaltung aufmerksam machen - und dazu einladen: Am Freitag, 9. November, dem 80. Jahrestag der deutschen Pogromnacht, moderiere ich in Cannstatt am Platz der zerstörten Synagoge in der König-Karl-Straße (18 Uhr) und danach im Cannstatter Rathaus die Erinnerungsfeier. Hauptrednerin dieser Veranstaltung des Bündnisses zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht in Cannstatt ist Silvia Gingold: Lehrerin Im Unruhestand und Aktivistin, Tochter der Widerstandskämpfer Ettie und Peter Gingold, die als Juden von den Nazis verfolgt wurden und sich im französischen Exil der Résistance anschlossen (demnächst mehr darüber). Hannes Wader hat Peter Gingold ein Lied gewidmet, es ist heute auf dieser Seite als Musik zum Tag zu hören.



Auch diese Veranstaltung, die ich mit organisiere, liegt mir am Herzen:

WORKSHOPS GEGEN RECHTS

Unser 2. OFFENES FORUM GEGEN RECHTS in Stuttgart nimmt Formen an. Es findet statt am Samstag, 1. Dezember 2018, von 14 Uhr bis ca 17 Uhr im Württembergischen Kunstverein am Schlossplatz. In drei verschiedenen Workshops geht es um die Themen "Umgang, Konfrontation mit Rechten im Alltag", "Protestformen", "Strategien gegen Rechts. Referate halten u. a. Jonas Weber von der Initiative Stammtischkämpfer*innen, der Arzt und Aktivist Dr. Michael Wilk, der Schriftsteller Wolfgang Schorlau und eine Aktivistin von Stuttgart gegen Rechts. - Unterstützt von Rosa-Luxemburg-Stiftung, Die Anstifter, Aktionsbündnis Stuttgart gegen Rechts, ver.di u. a.

>> UND hier kann man sich ANMELDEN: (für den besseren Überblick): offenesforum@posteo.de



SIGNIERTE BÜCHER

Signierte Exemplare meines Kolumnenbuchs "Im Staub von Stuttgart" gibt's vorrätig in der Buchhandlung Pörksen, Schwabstraße 26, und bei Ratzer Records, Hauptstätter Straße 154, am Marienplatz.  

 

Joe Bauer: Im Staub von Stuttgart - Ein Spaziergänger erzählt
 

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