Bauers Depeschen


Dienstag, 24. Juni 2014, 1307. Depesche


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BEITRÄGE schreiben im LESERSALON



FLANEURSALON IM THEATERHAUS

Uta Köbernick. Ella Estrella Tischa. Zam Helga. Toba Borke & Pheel. Sie alle treten am Montag, 13. Oktober, im Flaneursalon auf. Schauplatz: THEATERHAUS. Der Vorverkauf läuft. Kartentelefon: 07 11/4020 720.



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LIED DES TAGES



Die StN-WM-Kolumne:



WENN DIE KATZE KOMMT

Wenn sich ein geistesgestörter Fußball­-Glotzer wie unsereins auf dem Sofa wälzt, um nach Mitternacht ein 0:0 zwischen Japan und Griechenland wenigstens im Wachkoma zu Ende sehen, wäre das normalerweise keine Zeile wert. Doch egal, wie oft ich im Kampf gegen den Schlaf als zweiter Sieger vom Sofa fiel: Das Problem des Fußballschnarchers wäre nur dann ein privates, müsste er beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht Gebühren abdrücken. Als zahlender TV-Kunde hätte er das verdammte Recht, bei der Fußball-WM auch mal was über Fußball zu erfahren.

Bleibt er aber halbwegs klar wie beim nächtlichen 2:2 der USA gegen Portugal, blökt ihm ein ehemaliger Pfeifenkopf ­namens Meier entgegen: „Die Sieger des Spiels waren die Schiedsrichter.“ Wenn derselbe ZDF-Experte mit dem etatmäßigen Verbrecherjäger Cerne auf Streife geht, wähnt man sich in einer Fortsetzung von „Aktenzeichen XY“, einer verbalen Vorstufe der Lynchjustiz. Merkwürdigerweise ist der Scharfrichter Meier ganz zahm, wenn es darum geht, dem Schiedsrichter Brych Amnestie zu gewähren, nachdem der gerade den Russen einen klaren Elfmeter verweigert hat. Brych ist nämlich Deutscher, und Kritik am Deutschen passt nicht, wenn die Kommentatoren der Öffentlich-Rechtlichen ihre Nationalisten-Partys in Wir-Form ­feiern. Da zählt sogar der Referee zu „unseren Jungs“. Prompt entschuldigt sich der Experte sechs Mal, weil man die Bilder des elfmeterwürdigen Fouls einspielte.

Der Bückling vor dem DFB ist deutsche Vaterlandspflicht, sobald die Verbrüderung zwischen Reportern und Protagonisten in Gefahr ist. Frau Müller-Hohenstein, die Mensch gewordene Quietschente mit den Füßen im Interview-Pool, entschuldigt sich vor der Kamera beim DFB-Manager Bierhoff in aller Form, weil ihr Sender fälschlicherweise die Sensation verbreitet hat, die deutschen „Spielerfrauen“ seien per Hubschrauber zum Spiel ihrer Spieler ­geflogen worden. Solche Nachrichten verbreitet man gern mal, wenn man einen am Propeller hat.

Dazu passt die Unterbrechung in der ARD, weil der DFB-Bus auf dem Weg ins Stadion gezeigt werden muss. Obschon nur Spielermänner an Bord, entfährt es dem ARD-Moderator Obdenhövel hoch erregt: „Oh, jetzt können wir den Bus sogar mal von oben sehen.“ Von unten war weniger geil.

Da ist es konsequent, wenn der ZDF-Kommentator Réthy beim Spiel zwischen Belgien und Russland die ADAC-Preisfrage stellt: „Springt jetzt in der 85. Minute der Motor an?“ . . . um wenig später dem Abschleppdienst zu melden: „Nachdem der Wagen nur geschoben wurde, ist die Maschine kurz vor Schluss angesprungen.“

Wir sehen: In Brasilien läuft alles wie geschmiert. In der Fußballberichterstattung des Fernsehens ist Fußball inzwischen die lästigste Nebensache der Welt. Den Anstalten geht es nur noch darum, sich im Glanze deutschen Glücks zu sonnen. So himmelt Müller-Hohenstein (diesmal nicht im Pool, sondern im Gartenstuhl) den DFB-Trainer Flick an: „Sie haben so eine tolle ­Farbe!“ Als Flick im weiteren Verlauf des Interviews verraten soll, welche Töne ihn musikalisch färben, verweist er auf die ­Beschallung seines Chefs: Jogi hört Jürgens, Udo. Lieb ­Vaterland, magst ruhig sein.

Nach so viel harter Analyse klärt uns der altgediente ZDF-Seher Poschmann ­vollends auf, wohin die Sushi-Kugel rollt: „Wenn sich die Japaner in der zweiten Halbzeit durchsetzen können, werden sie gewinnen.“ Da wird klar, worauf sich der Blick der Fußballballfachleute richtet, wenn sie uns wie Réthy die Revolution von unten lehren: „Die Zeit des Besitzfußballs ist vorbei.“ Was danach kommt, weiß Müller-Hohenstein : „Man kann sich die Palmen anschauen. Hin und wieder kommt auch eine Katze vorbei.“ (Falls sie nicht schon im Helikopter sitzt.)

Schon zurück auf meinem Sofa, fahre ich hoch beim Todesalarm des ARD-Experten Scholl: „Der Iraner steht tief.“ Nicht nur der.

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REDE BEI DER MONTAGSDEMO gegen S 21

am 23. Juni auf dem Marktplatz



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LIED ZUR DEMO



Schönen guten Tag auf dem Stuttgarter Marktplatz, meine Damen und Herren.

Dieser Marktplatz ist ein Ort in der Stadt, wo nicht nur Obst und Gemüse, Kraut und Rüben gehandelt werden. Trotz des benachbarten Rathauses sind hier auch regelmäßig gute Gedanken im Umlauf. Frische, anregende Hirn-Produkte, serviert von erstklassigen Marktschreiern wie Peter Grohmann und anderen Freunden unseres in Stuttgart nach wie vor lebendigen Bürgerprotests.

Willkommen heute zu unserer Sonder-Vorstellung mit meinem alten Weggefährten, dem großen Musiker STEFAN HISS, willkommen bei der Ballade vom großen Beschiss.

Die meisten von Ihnen sind ja alt genug, um Sergio Leones Amerika-Drama mit dem blöden deutschen Titel „Spiel mir das Lied vom Tod“ zu kennen. In diesem Film unterhalten sich zwei Typen über eine Geschäftsidee. Sagt der eine:

„Aus ner Stadt, die an einem Bahnhof liegt, da ist schon was zu machen. Hunderttausende von Dollar. Tja, vielleicht auch mehr. Tausend mal tausend Dollar.“

Sagt der andere: „Das nennt man ne Million.“

Darauf der Erste: „Hab ich doch auch gemeiiint.“

Besagter Film spielt im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, zu einer Zeit, als das gigantische Geschäft mit der Eisenbahn die Welt veränderte. Und jetzt zitiere ich aus einem Artikel der Stuttgarter Zeitung aus dem Jahr 1995, als man plante, mit einem gigantischen Geschäft die deutsche Eisenbahn-Landschaft komplett zu verändern. Da hatten Immobilienhaie und Politiker vor, bundesweit mehr als 40 000 Kilometer Schienen von der Erdoberfläche zu entfernen, um einzigartige Bodenspekulationen einzuleiten. Hier der Presseauszug von 1995, hören Sie gut hin:

„Das Bayreuth der Makler heißt Cannes. Dort treffen sich alljährlich im März die Großen der Branche zur MIPIM, der weltweit bedeutendsten Immobilienmesse . . . Seit zwei Jahren bietet auch Stuttgart seine Gewerbeflächen an der Côte d’Azur feil. Heuer reisten die Schwaben mit einem Modell von ‚Stuttgart 21‘ an. Die Papphochhäuser auf dem Bahnareal und der Plexiglasentwurf für einen neuen Tunnelbahnhof sicherten den Stuttgartern höchste Aufmerksamkeit (. . .) In der Berichterstattung über die Messe wird das Jahrhundertprojekt mitten im Stadtzentrum in einem Atemzug mit dem Wiederaufbau Beiruts und der Sanierung Ostberlins genannt.“

Sie haben richtig gehört, meine Damen und Herren: Beirut nach dem Krieg, Berlin nach dem Mauerfall. Diese Art von krankhafter Profitgier steckt hinter dem Größenwahnprojekt Stuttgart 21.

Diese Zusammenhänge müssen wir sehen, wenn skrupellose Politiker, Manager und ihre Propaganda-Typen den Leuten immer noch weismachen wollen, bei Stuttgart 21 gehe es um ein Verkehrsprojekt und um einen sogenannten Tiefbahnhof. Wie dumm muss einer sein, der immer noch glaubt, Herrenknecht bohre im Auftrag eines Macht- und Geld-Kartells mehr als 60 Kilometer Tunnel unter der Stadt, damit die Eisenbahn ihre gewohnheitsmäßig ignorierte Kundschaft ein paar Minuten schneller von einem Kaff ins nächste bringt. Andere Städte wie Frankfurt und München haben diese katastrophalen Eingriffe in ihre Stadt abgelehnt.

Die Sache ist ganz einfach, das läuft wie im Film: In einer Stadt wie Stuttgart, die ihren historischen Bahnhof zerstört und ihre Stadtplanung den Investoren überlässt, da ist schon was zu machen. Da gibt es eine Menge kaputt zu machen. Und da ist optimal was rauszuholen, wenn man die Leute lange genug bescheißt. Wir lernen daraus: Früher gab es Eisenbahn-Räuber. Heute sind die Räuber bei der Eisenbahn. Früher sprach man von Jesse James. Heute von Ronald Pofalla. Keine Frage, wer mehr Ehre hatte.

Wenn jetzt einer sagt, hinter dem Immobiliengeschäft Stuttgart 21 steckten mafiose Strukturen, dann wird er umgehend zum Verschwörungstheoretiker gemacht. Deshalb zu den Fakten. Im April dieses Jahres berichteten das Erste Deutsche Fernsehen, „Der Spiegel“ und andere deutsche Medien gleichzeitig: Es gibt keine deutsche Großbaustelle mehr, auf der nicht die Mafia ihr Drogengeld wäscht und enorme Summen verdient. Es gibt keine deutsche Großbaustelle mehr, die ohne Schwarzarbeiter auskommt. Die meisten Mafia-Gangster, erfahren wir unwidersprochen, operieren in einem Bundesland namens Baden-Württemberg, also exakt vor unserer Haustür.

Lustig in diesem Zusammenhang, dass nach dieser Berichterstattung Baden-Württembergs CDU den SPD-Innenminister und Feuerwehrmann Gall aufforderte, sich gefälligst um die Mafiosi zu kümmern. Die CDU ist uns ja spätestens seit Oettinger als Bollwerk gegen die italienische Mafia bekannt.

Dazu Folgendes: Anders als etwas in Italien, der Heimat der Mafia, ist es in Deutschland bis heute möglich, Riesensummen in Immobilen zu investieren, ohne nachzuweisen, wo das Geld herkommt. Im Prinzip heißt das: Es ist möglich, kofferweise Bargeld mit Immobilen zu waschen.

Diesmal, meine Damen und Herren, kann man die Enthüllungen über das organisierte Verbrechen in der Wirtschaft nur dann den Verschwörungstheoretikern in die Schuhe schieben, wenn man zu ihnen auch die heimischen Landeskriminalämter zählt. Die nämlich sind zusammen mit Juristen Kronzeugen der Enthüllungen.

Gehen wir also davon aus, dass im Musterland Banden-Württemberg und in der abgemusterten Landeshauptstadt Stuttgart die Dinge wie immer in Ordnung sind. Höchst vertrauenswürdige Gesichter im Gemeinderat und im Landtag kennen wir ja genügend. Die dazu passenden Namen überlasse ich Ihrer Fantasie.

Allerdings, meine Damen und Herren, hätte es wenig Sinn, permanent auf schmutzige Geschäfte in dieser Stadt hinzuweisen. Da könnte leicht der Eindruck entstehen, bei den kriminellen Deals zwischen Immobilienhaien und Politikern handle es sich um Einzelfälle.

Wie der eine oder andere vielleicht bemerkt hat, protestieren die Menschen in Brasilien gerade gegen ein Großprojekt namens Fußball-Weltmeisterschaft. Es wäre naiv oder vermessen, Vergleiche zu ziehen. Aber es ist alles andere als naiv, die methodischen Zusammenhänge der internationalen Profitmaximierung zu erkennen, ganz egal, ob sich die Mechanismen der Abzocke in einem südamerikanischen Land oder einer schwäbischen Provinzstadt ausbreiten.

Nicht der Fußball, das Spiel, hat Schuld, wenn sich rund um die Großereignisse des Sports Kriminelle goldene Bälle zuschieben. Alles hat einen Namen. Die einen nennen sich Mafia, die anderen Fifa.

Und jetzt zitierte ich aus einem mutmachenden Artikel der Zeitschrift Spex. Dort schreibt die in Brasilien lebende Autorin, warum uns die WM mit ihrer Korruption und ihre menschenverachtenden Politik trotz allem Freude machen kann. Zitat: „Die WM in Brasilien ist eine optimale Gelegenheit, um besser zu verstehen, wie der globalisierte Mediensport mit dem Wettbewerb von Global Citys um Aufmerksamkeit und Investitionen zusammenhängt. Rund um den Globus gehören sportliche Großereignisse, steigende Mieten und Immobilienspekulationen zu den zentralen Konfliktlinien von Stadtpolitik heute.“ Und jetzt kommt's: Die Stadt als Bühne eines Massenspektakels, heißt es weiter in diesem Artikel, könne aber auch von anderen Akteuren gestürmt werden und so die Inhalte des Protests nach außen tragen. – Diese Erkenntnis, liebe Freunde, gilt nicht nur für die WM. Die Trillerpfeife, das beweisen wir jeden Montag auf dem Marktplatz, wurde nicht allein für den Schiedsrichter erfunden.

Tatsache ist: Sobald heute irgendwo gebuddelt, gebohrt und gebaut wird, stehen die Wirtschaftsgangster und ihre politischen Helfershelfer bereit.

Da passt die folgende, erst wenige Tage alte Nachricht der „Tagesschau“ wie die Faust aufs Auge: In Venedig sollte das neue Schleusensystem mit Namen Mose die Stadt vor dem Untergang retten. Inzwischen aber droht die Stadt im Schmiergeldsumpf rund um die Großbaustelle abzusaufen.

35 Festnahmen gab es in den besten Kreisen. Der prominenteste verhaftete Bandit: Venedigs Bürgermeister Giorgio Orsoni. Die Finanzpolizei hat ermittelt, dass Geld für den Bau von Mose über San Marino ins Ausland geschleust wurde, um Politiker zu bestechen. Es geht um 20 Millionen Euro. Die Beschuldigten sind Unternehmer, Politiker, Verwaltungsmanager und auch ein ehemaliger General der Finanzpolizei.

Und damit ich es nicht vergesse: Mose war bereits das zweite italienische Großprojekt, in dessen Sumpf die Polizei wegen Korruptionsverdacht ermittelte. Auch mitten in den Vorbereitungen für die Weltausstellung, die Milano Expo 2015, hat man Politiker und Unternehmern festgenommen.

Früher, liebe Freunde, hat man gesagt: So etwas gibt es nur im Ausland. Im Kongo. Aber nicht bei uns, in der ehrbaren Bundesrepublik. Viele Deutsche glauben diese Lüge bis heute. Wenn ich aber heute am Stuttgarter Kunstgebäude vorbeikomme, wo zurzeit die ehrenwerte Gesellschaft des Landtags zugange ist, freue ich mich jedes Mal über die Abbildung der Banane am Eingang. Schon lange sehe ich dieses Zeichen nicht mehr als künstlerischen Hinweis auf Andy Warhol. Die Banane in der Republik hat eine neue Symbolik. Und deshalb haben wir Gründe genug, die Dinge beim Namen zu nennen, zu protestieren und uns zu wehren.

An vielen Orten der Stadt finde ich Zeichen wie die Banane, die das wahre Gesicht Stuttgarts enthüllen. War ich einst in der Glas- und Betonwüste hinter dem Bahnhof, fasste ich mir nur an den Kopf, als ich die von provinzieller Großmannssucht geprägten Ortsbezeichnungen las: Lissaboner Platz, Mailänder Platz, Pariser Platz. Dann gab ich aus Respekt vor Frankreichs Hauptstadt dem Europaviertel samt dem Pariser Platz einen neuen Namen: Fortan heißt dieser Stuttgarter Unort Quartier Kretin. – Das ist so wahr, wie der Nesenbach umgetauft werden muss. Der Nesenbach entspringt in den Vaihinger Honigwiesen und wehrt sich in seiner Verbannung im Unterirdischen so tapfer gegen die Stadtzerstörungstrupps von Stuttgart 21, dass auch er einen neuen Namen verdient hat: Nennen wir ihn in Zukunft Rio Bravo. Und darauf singt uns jetzt Stefan Hiss noch eine Ballade vom Beschiss.

Adios, wir sehen uns.



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