Bauers Depeschen


Samstag, 14. Dezember 2013, 1215. Depesche


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HEIMSIEG: Stuttgarter Kickers - SV Wehen Wiesbaden 2:0



DER KLEINSTE FLANEURSALON ALLER ZEITEN

Dienstag, 17. Dezember: Flaneursalon Intim in der JAKOB-STUBE, Leonhardsviertel. Mit Dacia Bridges & Gabriel Holz. 20 Uhr. Karten (10 € inklusive Getränk) im Lokal und im Plattencafé Ratzer Records.



Der Klick zum

LIED DES TAGES

 

LIEBE GÄSTE,

einige Freunde und unsereins machen am heutigen Samstag die Suppenküche in der Leonhardstraße, Stuttgarter Altstadt (vor der Bar Fou Fou, Rondell, Richtung Wilhelmsplatz). 12 Uhr bis 17 Uhr. Willkommen sind alle. Suppe schöpfen unter anderem der Koch Vincent Klink (13.30 Uhr), der Entertainer Michael Gaedt (14.30 Uhr), die SWR-Moderatorin Steffi Anhalt (15.30 Uhr). Auf der Straße spielt die Band Anjabelle.

Unsere kleine Gruppe hat sich zusammengefunden als "Initiative Unsere Altstadt", wir wollen in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Stuttgarts historisches Zentrum wecken. Die Rathaus-Politiker lassen das Quartier seit Jahrzehnten verkommen. Das Leonhardsviertel, geprägt von der Elendsprostitution, darf nicht vollends vor die Hunde gehen. Dafür bietet es zu viele Chancen, dafür hat es zu viele gute Orte. Historische Architektur, originelle Kneipen, Live-Clubs, Läden. Einer unserer Mitstreiter ist Heinrich Huth, Wirt der Milieukneipe Jakob-Stube, Jakobstraße 6; in diesem Haus wurde der radikaldemokratischen Politiker und Theologe, Dichter und Historiker Wilhelm Zimmermann (1807 bis 1878) geboren. Heinrich ist SPD-Mitglied und hielt vor kurzem bei der Kreiskonferenz seiner Partei zur Nominierung der Kandidaten für die Gemeinderatswahlen diese kurze Rede:



"Mein Name ist Heinrich-Hermann Huth. Als ich aus meiner Heimat Heidelberg nach Stuttgart kam, wollte ich nach 2 Monaten wieder abreisen. Das war vor 13 Jahren. Ich sage euch gern, warum ich abreisen wollte: Ich empfand die Stuttgarter als ein unbewegliches, obrigkeitshöriges und sich selbst im Weg stehendes Volk.

Ich musste lernen, was ährekäsig bedeutet, und ich entdeckte den schwäbischen Konjunktiv: Ma würd, wenn ma könnt, des wär, was würdsch – lasse mas lieber elles wies isch.

Die Kneipe, hinter deren Tressen ich stehe, wurde gottseidank von vielen anderen frequentiert, denen es ähnlich erging.

Das hielt mich hier und im Kleinkrieg mit den Behörden um revolutionäre bahnbrechende Neuerungen wie „Straßenwirtschaft im Sperrgebiet“ erhielt ich Unterstützung von DER Partei, die ich sowieso schon fast immer gewählt habe und deren bis dahin stilles, aber immerhin Mitglied ich war. Seitdem versuche ich, im geliebten Ortsverein Mitte meinen Beitrag zu leisten im Kampf gegen konservative Windmühlen beider Farben. Verschwenden möchte ich meine Energie nur nicht für die innerparteilichen Hahnenkämpfe, zuvorderst, wenn sie mehr durch Eitelkeit als durch Sachlichkeit entfacht werden.

Auch wenn's dem Ländle scheinbar besser geht als dem größten Rest der Republik, so sieht man insbesondere im historischen Kern unserer Landeshauptstadt, wie sich Menschen aus unterschiedlichster Herkunft mit scheinbar weitest außeinanderliegenden Lebensentwürfen aneinander reiben.

Was manchmal zur Hochspannung, aber bisweilen auch zur zwischenmenschlichen Wärme führt. Wenn die Schwarzen über Jahrezehnte alle Schmuddelkinder dieses Metropolele in eine Waisenhausbaracke gesperrt haben – wenn die Grünen aus dieser Baracke gerne eine Vorzeigevilla mit Vorgarten machen möchten, dann ist es endlich die VERDAMMTE Pflicht der Roten, HINEINZUGEHEN und sich um DIE zu kümmern, die dort leben. Und das muss NICHT nur im Städtle, sondern auch in der Stadt wieder die Kernaufgabe der Sozialdemokratie werden.

Deswegen bin ich zumindest Mitglied in diesem Verein geworden.

Dankeschön!"



FLANEURSALON IN DER ROSENAU

Mittwoch, 19. Februar 2014, ROSENAU: Auf vielfachen Wunsch tritt der Flaneursalon noch einmal in der Familien-Bande-Besetzung an. Mit Roland Baisch & Sohn Sam, mit Zam Helga & Tochter Ella Estrella Tischa, Toba Borke und Pheel. 20 Uhr. Vorverkauf läuft.



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