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# 2851 | 04.08.2017 11:59:17 | Alfred schrieb:
Zu 1825 / Neckarstrasse

Dort war auch das Arbeitsamt wo das Elend der Arbeitslosigkeit verwaltet wurde.
Im Gebaeude des SDR arbeitet jetzt die Staatsanwaltschaft da wo entschieden wird was zu verfolgen ist.

# 2850 | 03.08.2017 18:49:01 | Walter Steiger schrieb:
NECKARSTRASSE
Hinsichtlich der bemerkenswerten Rimbaud-Ballade von Patti Smith empfehle ich die puristische Schwarz-Weiß-Version derselben: http://bit.ly/2v2JQwG
Nicht nur, weil sie vollständig ist, und nicht durch einen Gegenschnitt zu den Polizei-Amazonen vom Schwarzen Donnerstag 2010 unterbrochen wird, sondern weil sie am Ende noch einen "Riessling"-lastigen Originalbrief des Dichters aus der Stuttgarter Marien-Straße 2 / 3 ème étage (3 tr) zeigt. Den von Patti Smith erwähnten "public fountain - the one from the 18th century with a golden horse" findet man noch heute, schräg gegenüber am Alten Postplatz, mitten zwischen den Biertischen des "Paulaner". Das Medaillon mit der säugenden Stute schimmert allerdings nicht mehr golden, sondern grün oxidiert.
Danke auch für den Text zu Becketts lakonischem Sechszeiler über "la longue rue Neckar" und seine damalige Stammkneipe "Neckarklause" im Haus Nr. 213, die seither viele Namenswechsel erlebt hat – vom ambitionierten "Beck's Gastronomie" über "Porto Latino", "La Laguna" und "Tübinger Tor" bis zum heutigen, durchaus wieder empfehlenswerten Ristorante "Da Toni e Laura", das sehr respektable Pizzen und gute Fischgerichte anbietet. Keinem der Pächter (auch dem begabten Marcus Beck nicht) war allerdings je bewußt, dass einst einer der einflußreichsten Literaten des 20. Jahrhunderts durch die (bis heute erhaltenen) Schwingtüren ein- und ausgegangen ist.
Joe:Danke für die Hinweise, Walter. Näheres findet man auch hier auf meiner Homepage:
http://bit.ly/2feiMoC
Und hier (zum "Riessling"-Brief):
http://bit.ly/2v51HBs

# 2849 | 27.07.2017 18:21:48 | Michael Schmid schrieb:
zu Für Gerda Taro. Zum Gerda Taro Platz in Stuttgart wäre noch die Tarostraße in Leipzig und dortselbst die Installation mit Bildern der Fotografin in der Straße des 18. Oktober hinzuzufügen. Vielen Dank für diese sehr gelungene Veranstaltung am gestrigen Spätnachmittag.
Joe:Die Tarostraße in Leipzig gab es schon in der DDR. Die noch junge Leipziger Installation wurde leider zwischendurch von Idioten zugeschmiert - und vor kurzem wieder hergestellt. Irme Schaber hat an diesem Erinnerungsort auf Einladung eine Rede gehalten. Wir freuen uns, dass es Dir gefallen hat - leider hat technischer Dilettantismus' etwas Stress bereitet ...

# 2848 | 15.07.2017 13:09:18 | rebstock schrieb:
Kolumne vom 15. 7. 17: "Hamburg, Tage danach".
Eine Kolumne, die über jeden Schreibtisch gehört.
Als Nachtrag heute die Meldung von den bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Hamburg: 21 der verletzten Polizisten waren länger als einen Tag krank geschrieben.

# 2847 | 13.07.2017 21:38:24 | Huno schrieb:
#1816/1817 Genau Ihre Analysen und Betrachtungen, wie gerade zu Hamburg, machen Ihre Seiten so notwendig.

# 2846 | 13.07.2017 14:07:31 | Viktor schrieb:
Sehr geehrter Herr Bauer. Ihren Kommentar zu Hamburg und den Folgen finde ich aufatmend gut. Weil Sie ein komplexes Thema bei gleichzeitiger Selbstreflexion differenziert durchleuchten und dabei sich selbst und darum auch anderen nichts vormachen. Sie waren ja im Hamburger Schanzenviertel, die meisten jedoch nicht, die jetzt wieder den Mund so voll nehmen, als hätten sie nur darauf gewartet. Da stehen Sie wohl im weiten bzw. engen heimatlichen Umkreis auf einsamer Flur. So sehr sind viele von uns von staatstragender Dauerpropaganda schon derart gehirngewaschen, dass uns diese Art des Nach-Denkens wie aus einer anderen Zeit, einer eher noch demokratischen Gesellschaft zu kommen scheint. Schönes Beispiel für eine (schmerzlich vermisste) Debatten-Kultur.

# 2845 | 09.07.2017 14:11:44 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2844
Lieber Wilfried,

so wahr, so wahr! „Rundherum“, so hieß der Reisebericht von Klaus und Erika Mann, und es macht mich glücklich, dass die neuesten literaturwissenschaftlichen Forschungen jetzt zu eindeutigen Ergebnissen kommen: Es geht um die Waldau! Du gehst aus von der Waldau, und du kannst herumirren, so lange du willst oder musst, du kommst wieder auf die Waldau und die Waldau ist Welt und die Welt ist die Waldau!
Drei Wochen also! Noch Zeit, um zu träumen: Vielleicht bekommen wir ein Freitagabendspiel geschenkt, wenn die Luft satt ist und schwer von der Wärme eines Sommertags und sich um dich schmiegt und sich dir auf Schulter legt, Lust, nicht Last, das Gras lockt jungfräulich und erwartungsfroh, und drüben begrüßt der B-Block mit dem Banner die neue Mannschaft und die neue Saison… Wir sind scharf auf den Anpfiff, der pünktlich und energisch erfolgt, neues Spiel, neues Glück, neue Desaster. Ein, zwei Halbe zur Einstimmung bei Fernando, meinem Nebensitzer auf der Haupttribüne, sollten genehmigungsfähig sein, und dann, in kühnem Zugriff, werden die Blauen das Spiel bestimmen. Wunderbare Staffetten! Atemberaubende Abschlüsse! Brausender Beifall! Regionalliga Südwest, Saison 2017/18. Einwandfrei! Auf die Blaue!

# 2844 | 08.07.2017 12:12:22 | Wilfried Harthan schrieb:
@ 2843 / JB

Ein wahrlich seltsamer Vergleich, der dem geschätzten Zwo-f agitatorische Lenkung von Themen unterstellt. Ja, was soll er denn machen, wenn diese kraft innerer Logik unaufhaltsam der Waldau zustreben? Da machst du gar nix. So siehts aus. Übrigens: es sind jetzt noch drei Wochen. Und die Kinder des Sisyphos wälzen ihre Steine, auf der Waldau, in Hamburg und anderwo.

# 2843 | 01.07.2017 11:50:07 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@Kolumne DER DETEKTIV et al

Keine Ahnung selbstverständlich, wie es um die Schweinelage in Dürrlewang bestellt ist, vertraue hier aber wie stets den empirisch gesicherten Erkenntnissen des Chefs. Genau genommen wüsste ich nicht einmal, dass eine Sonderbarkeit wie Dürrlewang existiert, würde das nicht seit einiger Zeit unterirdisch in der Stadt ausgerufen.
Hier in Plieningen jedenfalls, so darf ich vermelden, halte ich mir stets eine Sau auf dem Balkon, die ich gelegentlich durchs Dorf treibe. Und im November wird gewurstet. Herr Vincent Klink wusste hierzu aus seinen Jugendjahren(„Ut mine Sautid“, hätte das wohl Fritz Reuter genannt) anschaulich zu berichten. Abends tu ich dann übrigens dichten.
Und ebenso übrigens ist es passiert. Die Dauerkarte – für die Haupttribüne, wie es sich für Männer von Ehre gebührt (um genau zu sein, könnte ich mir die teuren Hüte nicht leisten, die man derzeit im B-Block ohne Dach benötigt. Plattenbrand. Und so.) – ist bestellt. Mit dem Vermerk „auf Bewährung“. Wobei ich nicht genau weiß, was das bedeuten soll und ob nicht am Ende ich selbst „auf Bewährung“ in der Menschheit unterwegs bin. Aber klingt das nicht sau-abgezocktl? Bin schwer zufrieden mit mir!
Vier Wochen. Der Countdown läuft. Nur Major Tom macht einen Scherz!
Joe:Zwo-f agitiert wie ein Populist: Jedes, aber wirklich jedes Thema lenkt er Richtung Blaue Götter - so wie am Ende jeder AfD-Wortmeldung der Islam steht.

# 2842 | 28.06.2017 13:30:11 | Wilfried Harthan schrieb:
@ StN-Kolumne: Stunde der Neugier

Die Dokumentation "You'll never walk alone" ist in der Tat uneingeschränkt zu empfehlen, auch wenn ihr gelegentlich BVB-Lastigkeit vorgeworfen wird, sei's drum. Denn auch als Schwarzgelber, der die Hymne jedesmal auf der Süd mitsingt, weisst man am Ende des Films, wo das Lied wirklich hingehört.

Es ist ein Film über Fußball, Literatur, Musik, Geschichte, über das Leben also. Ein Höhepunkt des Films sind die Szenen, in denen Jürgen Klopp über das Lied, die Anfield Road und den FC Liverpool erzählt. Das bekommt man so nicht hin, indem man kurz einen Hochglanzprospekt überfliegt. Dazu muss braucht es neben einem soliden Wissen vor allem sehr sensible Antennen für den Verein, die Fans und die Stadt. Eine weltmännische Vorstellung des gebürtigen Stuttgarters Jürgen Klopp, alle Achtung.

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