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Flaneursalon im Fluss

 
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# 2895 | 28.11.2017 14:13:21 | Ingrid von Staden schrieb:
Hallo Joe Bauer,
sehr gute Kolumne. Danke. Habe allerdings die "Signale" vermisst. Sehr sogar. War das Absicht wegen des eh schon musikalischen Inhalts, oder?
Joe:Nein, das war schlicht und einfach ein Kopierfehler ... jetzt ist der Song wieder drin.

# 2894 | 27.11.2017 09:28:08 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2893

Lieber Wilfried,

Samstag Nachmittag, ich komme nicht völlig unzufrieden vom Kickersplatz, höre ich im Autoradio vom 4:0. Ich denke noch, da wird sich der Wilfried aber freuen. Ungefähr eine Stunde später, ich laufe in der Bahnhofswirtschaft in Süßen ein, sehe ich gerade noch die letzten beiden Schalker Tore... Wenn Du mich nach Ergebnissen vom vorvergangenen Spieltag fragst, bin ich in der Regel völlig blank. Aber ich glaube, das und die Umstände darum merke ich mir eine Weile.

Lieber Wilfried,
wir gehen doch nicht zum Fußball (schon gar nicht zu dem auf der Waldau). Uns reicht’s doch, bescheiden, ein vermaledeites Derby einfach mal ganz ordinär zu gewinnen. Der Rest ist Gedöns... aber das Rückspiel kommt. Ganz bestimmt!

# 2893 | 26.11.2017 18:44:01 | Wilfried Harthan schrieb:
@ #2892 und 2892/JB

Lieber Uwe,

hast du auch einen Zauberspruch für Schwarzgelb?

Ich verstehe dieses Derby nicht, weder die erste noch die zweite Halbzeit. Die schon gar nicht. Es gibt nur eine Erklärung: das ist Fußball, und dehalb gehen wir hin.

Ja, ja, ich weiß, ich weiß ...

# 2892 | 25.11.2017 10:29:32 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
„Walle! Walle / Manche Strecke, / Daß, zum Zwecke, / Wasser fließe, / Und mit reichem, vollem Schwalle /
Zu dem Bade sich ergieße.“ (Goethe, Der Zauberlehrling)

Nun weiß ich natürlich selbst und bin darob rechtschaffen zerknirscht,

sehr verehrte Damen, sehr geehrter Herren,

dass sich die Verknüpfung des „Zauberlehrlings“ mit unserem heutigen Spiel gegen Walle Walldorf zunächst allein meinem unglückseligen Hang zu Laut- und Vokalassoziationen sowie zu desperaten Gedankensprüngen verdankt. Welchselbig fatale Neigung ich hierorts auch schon angesprochen habe in der Hoffnung auf Rat, Zuspruch und Ermutigung Ihrerseits. Aber diese Hoffnung war natürlich für die Katz. Habe ich schon einmal erwähnt, dass zu Schul- und Studienzeiten mein Kampfname „Die Katze“ war? Nein? Nun, macht ja nichts.

„Zunächst“, so schreibe ich. Denn bei näherem Hinsehen und unter Anwendung einiger hermeneutischer Kunstgriffe ist es möglicherweise von den Kickers zum Zauberlehrling und umgekehrt gar nicht so weit. Mag man in dem Bad, das sich der naiv-größenwahnsinnige Zauberlehrling gedenkt bereiten zu lassen, nicht die Zweite Liga erkennen, in die die Kickers ja, wie es der Volksmund hie und da will, gehören? Und ersaufen wir nicht allzu oft im eigenen Ungenügen, weil das Zauberwort wir vergessen haben? Und macht sich nicht pure Verzweiflung breit, da uns das Wasser bis zum Halse – und darüber hinaus – steht?

Während ich dies schreibe, geht, der Ballade durchaus angemessen, ein winterlicher Landregen hernieder. Das passt. Der B-Block wird im Regen stehen. Das tut er freilich auch bei Sonnenschein. Kein Grund, nicht zu erscheinen!

Stuttgarter Kickers vs. Astoria Walldorf
Kickersplatz auf der Waldau
25.11. 2017, 14 Uhr
Joe:Bei allen Teufeln! Des großen Zauberlehrlings Beschwörung hat geholfen: Pfeifer mit zwo f liefert aus dem Dunkel der Hölle ein 4:1.

# 2891 | 22.11.2017 07:58:41 | Diana schrieb:
Lieber Joe,
Weil es sich auf facebook so schnell abgreift und ich es doch eher in den virtuellen Stein Deiner Homepage meißeln möchte:
Gestern Morgen erhielt ich um 9 Uhr 27 von einem Freund, den ich mindestens zweimal die Woche in meinem Laden sehe und der eigentlich zu dieser Zeit schon Menschen in Hals, Nasen und Ohren schaut, eine SMS: "Joe Bauer, heute, Gruß". Ich antwortete: "schon gelesen, hervorragend."
Diesen irre-irrealen Taumel, in dem wir uns politisch befinden, und aus dem man vor lauter Fremdschämen gar nicht mehr herausfinden mag - du hast das einmalig gut in Worte gefasst. Hervorragend. Danke.
Und was die Flaneursalons betrifft: die Einladung zu uns steht schon mal. Und da wird dieser Text gelesen. Klar?
Joe:Herzlichen Dank, Diana, wird gemacht ...

# 2890 | 20.11.2017 11:18:07 | Michael Schmid schrieb:
Hinter dem Link zum Manuskript verbirgt sich nicht ein solches sondern ein Clip zu Liszt und Chaplin. Ist das gewollt?
Joe:Danke - versehentlich hatte ich den Link zur Musik zum Tag der vorherigen Depesche kopiert.

# 2889 | 18.11.2017 14:49:23 | Wilfried Harthan schrieb:
1874. Depesche vom 18.11.2017

"Im Oktober 2018 feiern wir „20 Jahre Flaneursalon“ - und dann ist Feierabend."

Wie Feierabend ???
Joe:Dann gibt es keine regelmäßigen Flaneursalon-Abende mehr. Höchstens hie und da mal was Kleines auf Einladung oder so.

# 2888 | 05.11.2017 16:50:26 | Michael Schmid schrieb:
Kein Stuttgarter, aber Ende der 20er wichtig für diese Stadt: Werner Graeff, Pressechef der Stuttgarter Werkbundausstellungen "Die Wohnung" und "Film und Foto". Die Weissenhofwerkstatt widmet ihm bis 17.12.2017 eine sehr interessante Ausstellung. Kuratorin: Irme Schaber. Ort: Am Weissenhof 20. Offnungszeiten: Sa, So, Feiertag 12-17 Uhr.

# 2887 | 03.11.2017 14:44:10 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Erzkanzler für Germanien

sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

war der Ordnung gemäß stets der Erzbischof zu Mainz. Dessen wollen wir eingedenk sein, wenn wir am Schluss in würdiger Besinnlichkeit das Lied zum Tage und zur Stunde hören. Karl Theodor Anton Maria Kämmerer von Worms, Reichsfreiherr von und zu Dalberg hatte dieses schöne Amt 1802/03 inne, bevor der Reichsdeputationshauptschluss von 1803 dem ein Ende bereitete. Karl Theodor war Freund und Förderer der Weimarer und übrigens Bruder von Wolfgang Heribert, unter dessen Ägide Schillers „Räuber“ am Nationaltheater in Mannheim die Augen rollen ließen und das Theater zum Irrenhause machten, wie es die vielzitierte zeitgenössische Rezension bezeugt. Dies aber nur, um meinem unseligen Hang zu Gedankensprüngen gezügelt nachzugeben. Zuvörderst sind nämlich, da der Erzbischof morgen seine zweite Mannschaft auf die Waldau entsendet, Erzfragen ganz anderer Art zu bedenken: Werden wir wieder Stücker drei bis vier kassieren? Wird man sagen, dass der Kickersplatz einem Irrenhause glich, Frauen, einer Ohnmacht nahe, zum Ausgang wankten und fremde Menschen einander schluchzend in den Armen lagen?
Oder werden wir, mit neuem Torwart bestens versehen und nach dem grandiosen 1:0-Pokalsieg gegen den Bezirksligisten Gaisbach am Mittwoch mit ebenso neuem Mut und kühnem Geist ausgestattet, einem Spiel beiwohnen, das dereinst als die große Wende in die Annalen eingeht? Wir wissen es nicht. Wir leisten als Anhänger unsere Pflicht ab, stoisch. Das Wetter verspricht schlecht zu werden. Wir sehen uns. SV Stuttgarter Kickers vs. 1. FSV Mainz 05 II
4.11., 14 Uhr, Kickersplatz auf der Waldau

Erzbischöfliches Lied zum Tage

https://tinyurl.com/joz32cl

# 2886 | 28.10.2017 18:13:39 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@BETR:. GROHMANN / Depesche vom 27.10.

Fragen bleiben. Ein gewisses rumorendes Misstrauen ist schwer zu besänftigen und nicht zu verhehlen.
Mir kommt die Sache mit Oma Glimbzsch doch recht, sagen wir: spanisch vor.
Jetzt ist es natürlich so, dass grundsätzlich auch im sächsischen Zittau auf Thüringer Art und Weise gekocht werden kann, wie übrigens Wurst und Küche meiner oberfränkischen Heimat wohltuend thüringischen Einfluss aufweisen (wenn es dort auch niemand hören will).
Aber „Thüringer Klöpse“? Zwar führt eine Blitzrecherche im Internet diesbezüglich tatsächlich zu Ergebnissen. Aber das Internet, vermaledeit sei sein Name, führt einen, wir wissen es, mit gefährlichst schillernder Narretei in die Irre, heraus kommt stets der Unfug, den man vorher eingibt.
Sollte Oma Glimbzsch nicht, was auch viel meditativer und philosophischen Betrachtungen förderlicher gewesen wäre, den Schmelz der unvergleichlichen, der wunderbaren Thüringer Klöße stets neu erschaffen haben, zum gaumenschmeichelnden Plaisir einer langen Nachkommenreihe?
Man weiß es nicht, man steckt nicht drin, wie es die Bröckele in den Klößen tun. Aufklärung um der kulturhistorischen Präzision willen zwingend erforderlich!

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