Bauers Depeschen


Dienstag, 12. Januar 2016, 1576. Depesche


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LIED DES TAGES



LIEBE GÄSTE,

am 12. Januar ist das neue Jahr schon ziemlich alt, dennoch treffen sich wichtige Leute immer noch bei althergebrachten Neujahrsempfängen. So gesehen kann es nicht zu spät sein für meinen Jahresrückblick aus der Schneckenhausperspektive:

Sieben Flaneursalon-Auftritte haben wir 2015 gemacht: in der Uhlbacher Kelter, in der Ostheimer Friedenau, in der Rosenau im Westen, in der Glockenkelter in Stetten im Remstal, im Stuttgarter Neckarhafen, im Theaterhaus, in der Kneipe Schlesinger. Bis auf die Rosenau waren alle Shows komplett ausverkauft, insgesamt kamen 2015 rund 1500 Besucher in den Flaneursalon. Kann man nicht meckern.

Daneben hab ich „Die Nacht der Lieder“, die beiden Benefizshows für die Aktion Weihnachten der StN, im Theaterhaus organisiert, beim „Schmuddel-Bankett“ im Sommer im Leonhardsviertel mitgemacht und viermal bei Veranstaltungen gegen Stuttgart 21 geredet, zuletzt beim fünften Jahrestag des Schwarzen Donnerstag und bei der 300. Montagsdemo. Ich schreib das hier nicht auf, um Punkte zu sammeln. Muss mir nur hin und wieder vor Augen führen, was man im Lauf des Jahres alles treibt – und ob es nicht zu viel ist.

Fast hätte ich es vergessen: Auch mein Buch, die Textsammlung „In Stiefeln durch Stuttgart“, musste im Urlaub erledigt werden. Es wurde mir also nicht langweilig, wenn man berücksichtigt, dass ich mich als StN-Kolumnist nicht unbedingt unterbeschäftigt fühle.

Immerhin hat die Zeit zwischendurch für kleine Fluchten gereicht, so zu einem zehntägigen Besuch bei meinem alten Freund Goggo Gensch in Mexiko-Stadt, acht Tage war ich in Athen und zweimal eine Woche in Berlin. Besser als nix im Kampf gegen den Kessel-Koller.

Mal schauen, was das neue Jahr bringt. Kommende Woche, am Mittwoch, 20. Januar, sind wir ja mit dem Flaneursalon auf Einladung im Stuttgarter Stadtarchiv in Cannstatt. Diese ehrenwerte Institution hat vor fünf Jahren ihr Backsteinbäude im Bellingweg 21 bezogen – bei diesem kleinen Jubiläum werden historische Themen bei meiner Textauswahl den Schwerpunkt bilden. Am Prinzip der Buntheit im Flaneursalon ändert das aber nichts: Mit den Song-Duos Eric Gauthier & Jens-Peter Abele und Eva Leticia Padilla & Co sowie unserem Entertainer-Gespann Roland Baisch & Frank Wekenmann (Gitarre) dürfte ein stimmungsvoller Unterhaltungsabend drin sein.

Im Übrigen kann ich nur allen empfehlen, sich öfter mal in Cannstatt umzuschauen: ein großer Stadtbezirk mit viel Geschichte. Diese facettenreiche Gegend jenseits des Neckars hat man im Stuttgarter Bewusstsein ziemlich augeblendet. Was da alles dazugehört: Hallschlag, Kurpark, Muckensturm usw. ES GIBT NOCH KARTEN FÜR CANNSTATT. Telefon: 01805/700 733.

Unsere übernächste Flaneursalon-Station ist dann am Dienstag, 22. März, die schöne Friedenau in Ostheim (u. a. mit der Sängerin Marie Louise), bevor ich im Mai mit Zam Helga, Ella Estrella Tischa und Michael Gaedt einen kleinen Ausflug ins Bürgerhaus nach Bad Liebenzell in den Schwarzwald mache. Fest steht inzwischen auch, dass wir am Silvesterabend im Theaterhaus zwei straffe Shows hintereinander bestreiten werden. Stefan Hiss und Eva Leticia Padilla sind bereits mit im Boot, Verstärkung kommt noch …

In den Stuttgarter Neckarhafen gehen wir in diesem Jahr mit Sicherheit nicht. Die drei „Hafenpicknick“-Shows am Ufer unseres Flusses waren in den vergangenen vier Jahren zwar meine Lieblingsveranstaltungen. Der Aufwand aber ist in jeder Hinsicht extrem hoch, und jetzt ist es gut.

Muss ohnehin mal schauen, was es in diesem Jahr noch Vernünftiges zu tun gibt. Angesichts der Flüchtlingsproblematik und der Hetze rechtsextremer Dumpfbacken ist es Pflicht, mit den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen, dagegenzuhalten. Anders gesagt: Man muss tun, was man kann.

In diesem Sinne wünsche ich allen Flaneursalon-Freunden und -Freundinnen viel Energie für 2016 (ist ja reichlich Ablenkung geboten: Fußball-EM, Olympia, Abstiegskampf der Stuttgarter Kickers).

Also: Gelassen bleiben, durchhalten, kämpfen! Und spielen.







 

im Nordbahnhof-Areal
 

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