Bauers Depeschen


Montag, 14. Mai 2012, 910. Depesche



ALARM!

HAFEN-PICKNICK

Der Neckar nimmt seinen Lauf.

Still ruht noch der Vorverkauf.

Alles darüber unten auf dieser Seite.



SOUNDTRACK DES TAGES



NOTIZ I

Einen Besucher-Rekord verzeichnete die Flaneursalon-Homepage am Wochenende, als meine StN-Kolumne "Ba-Ba-Banküberfall" über Hannes Rockenbauchs LBBW-Einwurf ("kriminelle Vereinigung") zu lesen war - siehe Depesche vom 12. Mai. Allein am Samstag zählte der Computer mehr als 1000 Besucher (registriert wird ein Klick pro Rechner innerhalb von 24 Stunden). Ähnliche Zahlen hatte ich zuletzt am 30. 9. 2010, am Schwarzen Donnerstag, als Polizeiwasserwerfer im Schlossgarten S-21-Demonstranten angriffen.



NOTIZ II

Ein bewegender Sonntag liegt hinter mir. Nach einem harten Dachswald-Lauf am Morgen mit dem übermotivierten Serben-Eddy trug ich bei einem Klassik-Abend der Institution Il Gusto Barocco im Bix Jazzclub zwischen den Bach-Interpretationen (Goldberg-Variationen) des Cembalisten Jörg Halubek eigene Texte vor. Eine stimmungsvolle Veranstaltung mit am Ende wohltuender Resonanz. Danach hatte ich die Ehre, bei den Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Gastwirts Martin "Nolde" Arnold im Schlesinger die Stripperin Maria aus dem Altstadt-Club Messalina zu präsentieren. Manche Dinge ändern sich nie, wie man den begeisterten Reaktionen aus der Frauen-Ecke entnehmen konnte.

Um auch den Montag aus der Banalität zu befreien, ist auf dieser Seite heute ein sehr schöner Gastbeitrag zu lesen. Neulich saß ich mit dem Berliner Satiriker Wiglaf Droste bei Sauerbraten und Spätzle im Brunnenwirt am Leonhardsplatz und schilderte ihm meine Sorge über die schwindende Kampfkraft junger Veganer und Vegetarier. Tags darauf schickte er mir dieses wunderbare Gedicht:



RICHTIG SPACHTELN GEGEN NAZIS

Von Wiglaf Droste



Hitler vegetierte arisch,

lebte vulgo vegetarisch.

Fleisch? Niemals, nicht einen Happs!

Auch kein Bier und keinen Schnaps,

und auch niemals Zigaretten,

denn es galt, die Welt zu retten:

Vor den Bolschewiken, Juden,

allem Schönen, Wahren, Guden

also vor den Großgenüssen.

Deshalb schrieb der Mann „Mein Kampf“.



Junge deutsche Antifaschen

Ähneln oft den Hallimaschen:

Fahl sind sie und mickrig und

magersüchtig ungesund.

Denn ihr Leben ist, ich ahn es,

jederzeit ein vollveganes.

Und ihr Tierschutz-Übereifer

ähnelt Adolfs Vegi-Geifer.

Das wird sich rasch ändern müssen.

Deshalb sag ich euch: Kein Mampf!



Und zum guten Futtern taugen

Tiere, die nun einmal Augen

haben, Nase und auch Mund,

isst man sie, lebt man gesund.

Selbstverständlich gilt die Pflicht:

Quältierware frisst man nicht.

Fröhlich muht die Bio-Kuh:

„Macht doch mal McDonald’s zu!

Esst mich auf, von meinem Saft

kriegt ihr Anti-Nazi-Kraft!“



Und dann wird euch zügig klar:

Fleisch ist ein Stück Antifa!“



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VORSCHAU - ES GEHT UM ALLES!



FLANEURSALON-PICKNICK:

DER NECKARHAFEN RUFT!

Am Sonntag, 24. Juni, steigt die Show am Fluss - Vorverkauf hat begonnen



"Den Charakter einer Stadt erkennt man an ihrem Verhältnis zum Wasser." (Dichterwort)



Die Kickers sind aufgestiegen, der Flaneursalon in der Friedenau ist gelaufen (gute Stimmung im Osten). Jetzt geht es volle Kraft voraus in den Hafen. Nach drei Schiffsausflügen unter dem Motto "Flaneursalon im Fluss" haben wir uns etwas Neues ausgedacht, um den Neckar, Stuttgarts vergessenen Fluss, im Auge zu behalten. Mit im Boot bei dieser Sache sind Mirjam Aichele vom Konzertbüro Music Circus als Anstifterin und Johannes Zeller von Orgakomm als Hafenpicknickmeister. Zum ersten Mal machen wir ein (überdachtes) Open-Air, das "Hai Noon Hafen-Picknick". Dankenswerterweise stellt uns die Firma Stahlbau Heil ihr Gelände zur Verfügung. Das große Fest der Sinne findet am Sonntag, 24. Juni, während der Fußball-EM statt, am Tag eines Viertelfinales - aber dank Spielplan wissen wir: Das deutsche Team pausiert für uns an diesem Abend.

An unserem Spielort mit Gleisanschluss in betörender Neckarufer-Kulisse gibt es Verpflegungsstände (Theaterhaus-Gastronomie), jeder aber kann zusätzlich seine Kühlbox zum Picknick anschleppen, ohne von Security-Typen vermöbelt zu werden.

Die Picknick-Idee ist die:

Alle Gäste können Essen mitbringen. Es gibt einen offenen Grill. Getränke sollte man bitte an den Gastro-Ständen holen (dort gibt es auch einfaches Essen als Grundversorgung).

Alles geht in freier Baseball-Stadion-Atmosphäre mit Blick aufs Wasser über die Bühne. Wir rechnen mit etwa 300 Besuchern.

Um 16 Uhr wird das Picknick-Gelände für Mann und Maus geöffnet, etwa um 19 Uhr starten wir unser durcharrangiertes Bühnenprogramm. Der Abend läuft ein wenig anders als sonst im Flaneursalon - aber auch bei dieser Aktion behält der Flaneursalon seinen Charakter: eine Mixed-Show mit scharfen Schnitten.

HIER GEHT ES ZUM VORVERKAUF - Telefon: 07 11 / 22 11 05



Alles auf einen Blick:



Joe Bauers Flaneursalon

bittet zum

HAI NOON HAFEN PICKNICK

Die große Sonntags-Show am wilden Neckarufer mit:



Putte & Edgar … das Strom-Duo

Dacia Bridges … die Balladen-Königin

Roland Baisch … der Sänger im Fluss

& The Countryboys

Pheel … der Beatboxer

Joe Bauer ... der Levitenleser



Sonntag, 24. Juni 2012

Picknick-Gelände geöffnet ab 16 Uhr

Neckarhafen, 70327 Stuttgart

Stahlbau Heil, Mittelkai 12 - 16

Anfahrt über B 10, Ausfahrt Hedelfingen



° Das Hafen-Picknick-Gelände ist überdacht °



KOMMENTARE SCHREIBEN IM LESERSALON

DIE STN-KOLUMNEN



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